Stand 12.02.2012

5. Anhang

5.1 Verpflichtende Fragebögen bzw. Erhebungsinstrumente


5.1.1 Kinder-Kurzfragebogen

Kinderkurzfragebogen vor der Schulung

Hallo,

wir möchten Dich bitten, uns einige Fragen zu beantworten.

 

stimmt

stimmt nicht

weiß nicht

1.    Es ist genauso gut, durch den Mund oder die Nase einzuatmen.

                    

                    

                

2.    Pollen können Asthmaauslöser sein.

                    

                    

                

3.    Mit dem Peak-Flow-Meter kann ich überprüfen, wie es meiner Lunge geht.

 

                    

 

                    

 

                

4.    Anstrengung kann ein Asthmaauslöser sein.

                    

                    

                

Wenn ich Atembeschwerden oder einen Asthmaanfall habe, dann ...

 

 

 

5.   habe ich Angst, keine Luft mehr zu bekommen.

                    

                    

                

6.   denke ich, dass mir etwas Schlimmes passiert.

                    

                    

                

7.   werde ich ganz unruhig.

                    

                    

                

8.   fühle ich mich ganz unsicher.

 

 

 

9.   habe ich Angst, dass mir keiner hilft.

 

 

 

10.   Das Peak-Flow-Meter trainiert meine Lunge.

 

 

 

11.   Beim Asthmaanfall hilft mir am schnellsten ein Medikament mit dem grünen Quadrat (z.B. Kortisonspray).

 

 

 

12.   Bei Atemnot hilft mir die Lippenbremse.

 

 

 

13.   Um meinem Asthma oder Atembeschwerden vorzubeugen, sage ich den Rauchern, dass nicht geraucht werden soll.

 

 

 

14.   Wenn ich meine Asthmaauslöser meide, dann geht es mir mit meinem

Asthma besser.

 

 

 

15.   Beim Asthma verkrampft sich der Bronchialschleim

 

 

 

16.   Atemerleichternde Stellungen helfen beim Notfall.

 

 

 

17.   Ich soll immer mein Notfallmedikament (roter Punkt) bei mir haben.

 

 

 

18.   Tierhaare können Asthmaauslöser sein.

 

 

 

19.   Vorbeugende Medikamente (grünes Quadrat) muss ich nur einnehmen, wenn ich kurz vorher Atemnot hatte.

 

 

 

20.   Die Lippenbremse stoppt die Entzündung

 

 

 

21.   Rauchen ist ein Asthmaauslöser.

 

 

 

22.   Bei Atemnot wende ich meinen Notfallplan an.

 

 

 

23.   Wenn ich meine Medikamente einnehme, dann wird mein Asthma besser.

 

 

 

24.   Für mich ist es schlimm, Asthma zu haben.

 

 

 

25.   Wenn ich Atembeschwerden habe, tue ich alles, damit es die anderen nicht merken.

 

 

 

26.   Ich sage den anderen, was ich wegen meines Asthmas nicht tun kann.

 

 

 

27.   Es gibt Asthmamedikamente, die man regelmäßig nehmen muss. Diese

Medikamente haben ein grünes Quadrat (z.B. Kortisonspray)

 

 

 

28.   Beim Asthma ist die Schleimhaut entzündet.

 

 

 

 

5.1.2 Eltern- Kurzfragebogen

Eltern-Kurzfragebogen vor der Schulung

Bevor wir mit der Schulung starten, bitten wir Sie, uns einige Fragen zu beantworten:

 

stimmt

Stimmt nicht

Weiß
nicht

Es ist genauso gut, durch den Mund oder die Nase einzuatmen.

 

 

 

Pollen können Asthmaauslöser sein.

 

 

 

Mit dem Peak-Flow-Meter kann mein Kind überprüfen, wie es seiner Lunge geht

 

 

 

Anstrengung kann ein Asthmaauslöser sein.

 

 

 

Wenn mein Kind Atembeschwerden oder einen Asthmaanfall hat, dann

 

 

 

·                  hat es Angst, keine Luft mehr zu bekommen

 

 

 

·         denkt es, dass ihm etwas Schlimmes passiert

 

 

 

·         wird es ganz unruhig

 

 

 

·         fühlt es sich ganz unsicher

 

 

 

·         hat es Angst, dass ihm keiner hilft..

 

 

 

Das Peak-Flow-Meter trainiert seine Lunge

 

 

 

Beim Asthmaanfall hilft ihm am schnellsten ein Medikament mit dem grünen Quadrat (z.B. Kortisonspray).

 

 

 

Bei Atemnot hilft ihm die Lippenbremse

 

 

 

Um seinem Asthma oder Atembeschwerden vorzubeugen, sagt mein Kind Rauchern, dass nicht geraucht werden soll

 

 

 

Wenn mein Kind seine Asthmaauslöser meidet. dann geht es ihm mit seinem Asthma besser.

 

 

 

Beim Asthma verkrampft sich der Bronchialschleim.

 

 

 

Atemerleichternde Stellungen helfen beim Notfall.

 

 

 

Mein Kind soll immer sein Notfallmedikament (roter Punkt) bei sich haben

 

 

 

Tierhaare können Asthmaauslöser sein

 

 

 

Vorbeugende Medikamente (grünes Quadrat) muss mein Kind nur einnehmen, wenn es kurz vorher Atemnot hatte

 

 

 

Die Lippenbremse stoppt die Entzündung.

 

 

 

Rauchen ist ein Asthmaauslöser.

 

 

 

Bei Atemnot wendet mein Kind seinen Notfallplan an

 

 

 

Wenn  es  seine  Medikamente  einnimmt,  dann  wird  sein  Asthma besser

 

 

 

Für mein Kind ist es schlimm, Asthma zu haben

 

 

 

Wenn es Atembeschwerden hat, tut mein Kind alles, damit es die anderen nicht merken

 

 

 

Mein Kind sagt den anderen, was es wegen seines Asthmas nicht tun kann

 

 

 

Es gibt Asthmamedikamente, die man regelmäßig nehmen muss. Diese Medikamente haben ein grünes Quadrat (z.B. Kortisonspray)

 

 

 

 

Beim Asthma ist die Schleimhaut entzündet.

 

 

 

 



Vielen Dank.

 


5.1.3. Beobachtungsbogen zur Beurteilung von Verhaltensfertigkeiten für Kinder

BEOBACHTUNGSBOGEN  ZUR BEURTEILUNG VON VERHALTENSFERTIGKEITEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name: _________________________________________

Geburtsdatum: ___________________

 

 

 

Schulungstermine: ______________________________

Kursnummer: ____________________

 

 

 

Nachschulungstermin: ___________________________

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fertigkeiten

 

 

 

 

Inhalationstechniken

 

 

 

Peak-Flow-Meter

T 1

T 2

NS

 

Pulver

T 1

T 2

NS

1. Zeiger auf Null stellen

 

 

 

 

1. Inhalator laden (ggf. schütteln)

 

 

 

2. tief einatmen

 

 

 

 

2. tief ausatmen, nicht in das Gerät, Kopf hoch

 

 

 

3. Mundstück mit den Lippen (Zähne außen) fest umschließen

 

 

 

 

3. Mundstück mit den Lippen fest umschließen

 

 

 

4. kräftig ausatmen

 

 

 

 

4. rasch und tief inhalieren

 

 

 

5. nicht manipulieren

 

 

 

 

5. mindestens 5 Sekunden die Luft anhalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstwahrnehmung

T 1

T 2

NS

 

Autohaler

T 1

T 2

NS

Angabe von persönlichen Asthmavorboten

 

 

 

 

1. aufmachen, gut schütteln, Hebel hochdrücken

 

 

 

Gewichtung persönlicher Asthmavorboten

 

 

 

 

2. Spray senkrecht halten, Öffnung an Unterseite freilassen

 

 

 

Zuordung der Vorboten zu Stufen/Scheiben 1-4

 

 

 

 

3. tief ausatmen, Kopf hoch

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Mundstück mit den Lippen (Zähne außen) fest umschließen

 

 

 

Notfallplan

T 1

T 2

NS

 

5. tief einatmen (auch nach dem Klick)

 

 

 

das Kind überprüft/kennt die Symptome der Atemnot

 

 

 

 

6. mindestens 5 Sekunden die Luft anhalten

 

 

 

es nimmt sein Notfallspray

 

 

 

 

 

 

 

 

es wendet atemerleichternde Körperstellungen
und Lippenbremse an

 

 

 

 

Dosieraerosol

T 1

T 2

NS

es wiederholt Punkt 1-3 und holt Hilfe

 

 

 

 

1. schütteln

 

 

 

 

 

 

 

 

2. tief ausatmen, Kopf hoch

 

 

 

Lippenbremse und atemerleichternde Körperstellungen

T 1

T 2

NS

 

3. Mundstück mit den Lippen (Zähne außen) fest umschließen

 

 

 

durch die Nase einatmen (soweit frei)

 

 

 

 

4. ruhig und tief einatmen

 

 

 

gegen den Widerstand der Lippen ausatmen

 

 

 

 

5. am Anfang der Einatmung auslösen

 

 

 

korrekte Anwendung des Kutschersitzes

 

 

 

 

6. mindestens 5 Sekunden die Luft anhalten

 

 

 

korrekte Anwendung der Torwartstellung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dosieraerosol und Inhalierhilfe

T 1

T 2

NS

Bemerkungen

 

 

 

 

1. Inhalierhilfe vorbereiten

 

 

 

 

 

 

 

 

2. DA gut schütteln

 

 

 

 

 

 

 

 

3. DA in die Inhalierhilfe stecken und auslösen

 

 

 

 

 

 

 

 

4. 3-5 mal hintereinander langsam und tief einatmen

 

 

 


5.1.4 Checklistenkonsens in der Kinderschulung

Checkliste für Kinder- / Jugendlichenschulung                                                                                                                       Kurs-Nr.:

Thema / Ziel

Datum / Zeitdauer

Besonderheiten / Abweichungen / Methoden

 

Trainer

Einführung

Gegenseitiges Kennenlernen, Vorwissen, Absprache der Gruppenregeln,

Kursübersicht, thematischer Einstieg

 

 

 

Was ist Asthma

Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie des Asthma bronchiale

 

 

 

Auslöser

Allergene, irritative Reizstoffe, Infekte, psychische Belastungen, Sport

 

 

 

 

Anfallsvermeidung

Allergen- und Reizstoffkarenz, Umgang mit körperlichen Belastungen

 

 

 

Medikamente

Kennenlernen der wichtigsten Asthma-medikamente, der Medikamentengruppen,

der Symbolik

 

 

 

 

Applikationsformen

Umgang mit Kompressionsvernebler, Dosieraerosol, Pulverzerstäuber,

Inhalationshilfen

 

 

 

 

Selbsteinschätzung

Selbstwahrnehmung, Peak-Flow Messung

 

 

 

 

Notfallvermeidung

medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen,

 

 

 

Psychosoziale Aspekte

Verhaltensebene (Rollenspiele “Asthma-anfall”, “Über Asthma sprechen”)

Körperebene (Sensibilisierung der Körperwahrnemung bzgl. Asthma),

Emotionale Ebene (verbaler und nonverbaler Ausdruck von Emotionen),

 

 

 

Atemtherapie

Atemübungen, atemerleichternde Körperhaltungen, Lippenbremse

 

 

 

Sport
asthmaspezif. Aufwärmen, medikamentöse Sportvorbereitung, Bedeutung des Sports, Durchführung von Sport, Rrahmenbedingungen

 

 

 


Notizen, Anmerkungen:

 

 

 

5.1.5 Checklistenkonsens in der Elternschulung

 

Checkliste für Elternschulung                                                                                                                                                    Kurs-Nr.:

Thema / Ziel

Datum / Zeitdauer

Besonderheiten / Abweichungen / Methoden

 

Trainer

Einführung

Gegenseitiges Kennenlernen, Wünsche, Erwartungen, Kursübersicht,

thematischer Einstieg

 

 

 

Was ist Asthma

Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Begriffsbestimmung,

Symptomatik

 

 

 

Auslöser

Allergene, irritative Reizstoffe, Infekte, körperliche und psychische

Belastungen, Sport

 

 

 

Anfallsvermeidung

Allergen- und Reizstoffkarenz, Infekte, Umgang mit körperl. und psych.

Belastungen, Hyposensiblisierung

 

 

 

Medikamente

Medikamentengruppen, die wichtigsten Asthmamedikamente, alternativer

Therapieformen

 

 

 

Applikationsformen

Kompressionsvernebler, Dosier-aerosol,Pulverinhalation, andere Inhal.-

Systeme, Inhal.-Hilfen

 

 

 

Einschätzung des Zustandes des Kindes

Wahrnehmung der Krankheitssymptome, Peak-Flow Messung

 

 

 

Notfallvermeidung

medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen

 

 

 

Psychosoziale Aspekte

Diagnosestellung, Gefühle, Asthma in Familie, Schule, Freizeit, Probleme

mit Therapie/Ärzten ...

 

 

 

Atemtherapie

Atemübungen, atemerleichternde Körperhaltungen, kontrolliertes

Husten/Räuspern

 

 

 

Sport
asthmaspezif. Aufwärmen, medikamentöse Sportvorbereitung, Bedeutung des Sports, Durchführung von Sport, Rrahmenbedingungen

 

 

 


Notizen, Anmerkungen:

 

 

 

 

 

5.1.7 Teilnehmerliste

 

Teilnehmerliste

 

Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter                                                                                               Schulungskurs ……….....…….

 

Name

Wohnort

UE1

UE2

UE3

UE4

UE5

UE6

UE7

UE8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bemerkungen:

 

 

 


5.1.8 Rückmeldebogen Kinder und Jugendliche

 

Feedback zur Asthmaschulung

 

Wie alt bist Du?              ….....   Jahre

                Geschlecht:                         

 

Ich fand die Schulung (bitte ankreuzen):

 

 

 

 

 

 

 

 

J

 

K

 

L

 

Sehr gut

Sehr schlecht

spannend

Langweilig

nicht anstrengend

anstrengend

Glaubst Du, dass Dir das, was Du hier gelernt hast, hilft, besser mit Deinem Asthma zurecht zu

kommen?

Es hilft mir

 

 

 

 

 

 

sehr viel

viel

etwas

wenig

Nicht

 

 

Was hat Dir am besten gefallen?

 

 

 

Was hat Dir am wenigsten gefallen?

 

 

 

Was hast Du nicht so gut verstanden?

 

 

 


5.1.9. Rückmeldebogen Eltern

Feedback zur Asthmaschulung

Bitte bewerten Sie uns mittels Schulnoten ( 1 = sehr gut    2 = gut    3 = befriedigend    4 = ausreichend    5 = mangelhaft )

Ich fand die Schulung insgesamt:

Inhaltliche Bewertung der Kurselemente

 

 

1

2

3

4

5

 

 

1

2

3

4

5

Sehr gut

Sehr schlecht

Was ist Asthma

spannend

Langweilig

Selbstwahrnehmung

nicht anstrengend

anstrengend

Inhalation

 

 

 

 

 

 

 

Psycholog. Beratung

 

1

2

3

4

5

 

Auslöser, Medikamente, Notfälle

Meine Erwartungen wurden erfüllt

 

Aufbau der Lunge / Ablauf der Atmung

Meinem Kind hat der Kurs Spaß gemacht

 

Entspannungsübungen

Wir können die Anregungen und Infos

 

 

 

 

 

 

Atemgymnastik / Asthmasport

in unserem Alltag verwenden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was hat Ihnen am Schulungskurs nicht so gut gefallen?

Bewertung der Kursorganisation

 

 

 

 

 

 

Was sollte verbessert werden?

 

1

2

3

4

5

 

 

 

 

 

 

 

Einladung / Vorinformation

 

 

 

 

 

 

 

Gruppengröße

 

 

 

 

 

 

 

Zeitdauer der einzelnen Elemente

 

Was hat Ihnen am Schulungskurs besonders gut gefallen?

Veranstaltungsort

 

 

Darstellung des Themas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewertung der Kursleiter

 

 

 

 

 

 

Zu folgenden Themen hätte ich gerne mehr erfahren:

 

1

2

3

4

5

 

 

 

 

 

 

 

xyz

 

 

xyz

 

 

 

 

 

 

 

xyz

 

Welche Themen haben gefehlt?

xyz

 

 

 

 

 

 

 

xyz

 

 

 

 

 

 

 

5.1.10 Meldebogen Teammitglieder

 

      Mitarbeiter des Asthmaschulungsteams im Kurs Nr. ………
(Die Teammitglieder sollten via Homepage an die AGAS gemeldet sein)

Name und Anschrift der                                       Name: ..........................................................

Schulungseinrichtung:

                                                                                  Klinik/Praxis: ................................................

 

                                                                                  Straße...........................................................

 

                                                                                  Tel.:...............................................................

 

                                                                                  Fax.:.............................................................

 

Name

Vorname

Berufsbezeichnung

Asthmatrainer

Aufgabenbereich

Bemerkung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





5.1.11 Fragebogen zur Hospitationsschulung/Antrag für Teams

Fragebogen zum Antrag auf Aufnahme in die Hospitationsliste der

AG Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e.V.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

für die Aufnahme in die Hospitationsliste der Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter ist die Beantwortung einiger Fragen erforderlich.

 

Bitte schicken Sie den ausgefüllten Fragebogen an die u.g. Adresse, zusätzlich zu einem formlosen Aufnahmeantrag um und dem Stundenplan des Schulungsangebotes.

 

Die Aktualisierung der Hospitationsliste erfolgt alle drei Jahre.

 

Bitte beantworten Sie uns folgende Fragen:

 

1. An wieviel unterschiedlichen ”theoretischen Schulungseinheiten” zu den Themen Anatomie, Pathophysiologie, Auslöser, Anfallsvermeidung, vorbeugende Medikamente, Notfallmanagement, Selbsteinschätzung, psychosoziale Aspekte geben Sie den Hospitanten Möglichkeit zur Teilnahme?

 

 

 

 

2. Wie lange dauert bei Ihnen eine Hospitation?

 

 

 

 

 

3. Wieviel Entspannungstherapie und Atemtherapiesitzungen sind innerhalb einer Hospitation gegeben?

 

 

 

 

4. Wie viele Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten nehmen an dem Asthmatrainingsprogramm teil?

 

 

 

 

5. Geben Sie bitte an, wieviel praktische Erfahrungen bei Ihren Asthmatrainern vorliegen (in Jahren und/oder in durchgeführten Schulungskursen).

 

 

 

 





6. Mit welcher Methodik setzen Sie verhaltenstherapeutische Aspekte der Schulung um, z.B. Selbstwahrnehmung?

 

 

 

 

7. Wie ist dies in den Tagesablauf der Patienten integriert?

 

 

 

 

8. Welche strukturellen Erfordernisse für die oben genannten Inhalte

(Gruppensitzungsräume, Entspannungsraum, etc.) halten Sie in Ihrer

Behandlungsstätte vor?

 

 

 

 

9. Wie viele Hospitationen planen Sie pro Jahr durchzuführen?

 

 

 

 

10. Welche medikamentösen Behandlungsrichtlinien gelten bei Ihnen für die

Asthmabehandlung für Kinder und Jugendliche?

 

 

 

 

11. Gibt es Besonderheiten Ihres Behandlungskonzeptes?

 

 

 

 



 

 

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit. Wir bitten um Rücksendung des Bogen an:

 

Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche

Frau Dr. S. Scheewe

Steinmannstr. 52-54

D-25980 Westerland

Fax: 04651/852-58












Anmeldebogen zur Hospitation

 

Name (ggf. mit Titel):

 

 

Vorname:

 

 

Telefon (dienstlich):

 

 

Telefon (privat):

 

 

Telefax:

 

 

Email-Adresse: @

 

 

Korrespondenzanschrift

 

 

Strasse:

 

 

Postleitzahl, Ort:

 

 

Geburtsdatum:

 

 

Berufsbezeichnung:

 

 

 

Folgende Ausbildungsblöcke des Curriculums zur Asthmatrainer-Qualifikation

habe ich bereits abgeleistet (Zutreffendes bitte ankreuzen und ergänzen):

( ) Noch keinen

( ) Theorie – Seminar I in ______________________ am_________________

( ) Theorie – Seminar II in ______________________ am_________________

 

Die Zulassungsvoraussetzungen zur Erlangung des Asthmatrainer-Zertifikats

(siehe Handbuch Qualitätsmanagement Kapitel 2.1.2 - www.asthmaschulung.de)

sind mir bekannt und werden von mir erfüllt.

 

Bei etwaigen Unsicherheiten halten Sie unbedingt vor Ausbildungsbeginn Rücksprache

mit dem Vorsitzenden der Lehrkommission der AG Asthmaschulung:

Herrn Prof. D. Kiosz

Institut für Humanernährung

Universität Kiel

Düsternbrooker Weg 19

24105 Kiel

 

Gemäß Vorstandsbeschluss der AG Asthmaschulung muss für die Hospitation eine

Gebühr von 50 Euro (Untergrenze) bis 100 Euro (Obergrenze) erhoben werden.

 

Unsere Gebühr beträgt.........

 

 

 

Datum:                                                                      Unterschrift:

 

 

( ) Original für Hospitationszentrum

( ) Kopie für Hospitantin




5.1.12  Rückmeldebogen für Hospitanten

 

 

Rückmeldebogen für Hospitanten

 

Liebe Hospitanten,

 

damit wir langfristig die Qualität der Ausbildung zum Asthmatrainer sichern können,

brauchen wir Ihre Mithilfe. Bitte beantworten Sie uns die Fragen zu der von Ihnen gewählten

Hospitationsstätte und senden Sie diesen Bogen an meine Adresse.

 

Dr. S. Scheewe

(Lehrkommission der AG Asthma)

 

 

Hospitationsstätte:................................................................................

(bitte eintragen)

 

1. Wie hat Ihnen die Hospitation gefallen?                              Note: 1, 2, 3, 4, 5, 6

 

2. Wieviel Stunden Hospitation haben Sie erhalten?

 

            Elterneinheiten: ............ Std.

 

            Kindereinheiten: ............ Std.

 

            gemeinsam: ............ Std.

 

3. Wie schätzen Sie den Anteil der 3 Elemente ein:

 

Wissensvermittlung                                                                      20% 30% 50%

 

Praktische Übungen, z.B. atemerleichternde

Stellungen, Inhalationstechniken üben                                               20% 30% 50%

 

Rollenspiele zur sozialen Kompetenz, z. B.

Arzt-Patienten-Verhältnis, Notfallmanagement,

Konflikt in der Peergroup wegen Asthma                                 20% 30% 50%

 

4. Bewerten Sie die Integration der verschiedenen Berufsgruppen im Team

 

                                                                                                          Note: 1, 2, 3, 4, 5, 6

 

5. Wie beurteilen Sie den Einsatz verschiedener Medien/ Materialien während der Schulung?

 

                                                                                                          Note: 1, 2, 3, 4, 5, 6

 

6. Wie haben Sie sich an der Hospitationsstätte aufgenommen gefühlt

 

                                                                                                          Note: 1, 2, 3, 4, 5, 6

 

 

 

7. Würden Sie Anderen die Hospitationsstätte für Asthma-Trainer empfehlen?

 

                                   ja         nein

 

8. Sonstige Bemerkungen/Lob/Kritik...

 

 

 

 

9. Was würde ich als wichtigste Veränderung der Einrichtung empfehlen, bei der ich

hospitiert habe?

 

 

 

 

10. Was habe ich als Wichtigstes für meine eigene Einrichtung mit nach Hause

genommen?

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche

Frau Dr. S. Scheewe

Steinmannstr. 52-54

D-25980 Westerland

Fax: 04651/852-58

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.2 Satzung, verpflichtende Konsensuspapiere und Institutionen der AG Asthmaschulung

5.2.1 Satzung der AG Asthmaschulung

 

 

Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung

im Kindes- und Jugendalter

 

Sitz: Kinderhospital Osnabrück

S A T Z U N G   D E S   V E R E I N S

 

I. Name und Sitz

1.    Der Name des Vereins lautet: Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter (nachfolgend Arbeitsgemeinschaft). Sitz der Arbeitsgemeinschaft ist Osnabrück. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Osnabrück einzutragen (§ 57 I    BGB). Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft ist der Dienstort des jeweiligen 1. Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft.

II. Gemeinnützigkeit

1.    Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar auf dem Gebiet der Asthmaschulung gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigt Zwecke" der Abgabenordnung. Die Arbeitsgemeinschaft ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele.

2.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden. Vorstand und Beirat arbeiten ehrenamtlich. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

III. Geschäftsjahr, Prüfungswesen

 

1.    Das Geschäftsjahr der Arbeitsgemeinschaft ist das Kalenderjahr.

 

2.    Die Mitgliederversammlung wählt die Kassenprüfer. Es sind mindestens zwei Kassenprüfer zu wählen. Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt 2 Jahre. Die Kassenprüfer haben das gesamte Kassenwesen des Vereins nach den Grundsätzen zu prüfen, die für das öffentliche Haushaltsrecht des Landes Niedersachsens maßgeblich sind. Sie haben ferner einen Rechnungsprüfungsbericht auszustellen, der nach Abschluss des Geschäftsjahres dem Vorstand und der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen ist. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein. Sie müssen nicht Vereinsmitglieder sein. Bei ihrer Auswahl ist sicherzustellen, dass sie zu den genannten Aufgaben in der Lage sind. Mindestens ein Kassenprüfer muss Diplomverwaltungswirt sein oder über eine vergleichbare Qualifikation verfügen.

 



IV. Zweck und Aufgaben

 

1.    Die Arbeitsgemeinschaft ist eine wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft. Sie ist interdisziplinär organisiert und umfasst alle an einer Asthmaschulung interessierten Berufsgruppen (Ärzte, Psychologen, Pädagogen, Sporttherapeuten, Krankengymnasten, Gesundheitswissenschaftler, Kinderkrankenschwester usw.). Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt das Ziel, gemeinsame wissenschaftliche Inhalte im medizinischen, psychologischen und pädagogischen Bereich der Asthmaschulung zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus werden methodische und didaktische Standards für den Bereich der Asthmaschulung entwickelt und festgelegt. Dieses umfasst auch junge Erwachsene bis zum Abschluss der Ausbildung.

 

2.    Die Arbeitsgemeinschaft führt eine bundeseinheitliche Evaluation im Bereich Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter durch.

 

3.    Die Arbeitsgemeinschaft gewährleistet die Inhalte für die Ausbildung zukünftiger Asthmatrainer an Asthmaakademien. Basis dieser Ausbildung ist ein Curriculum, das die Arbeitsgemeinschaft erarbeitet hat und das für alle zukünftigen Asthmatrainer gleichermaßen verbindlich ist. Die Sprecher der von der Arbeitsgemeinschaft anerkannten Akademien stimmen über den Asthmaakademie-Beirat die Inhalte sowie methodisch-didaktische Fragen regelmäßig mit dem Vorstand ab.

 

4.    Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet mit Selbsthilfegruppen im Rahmen der Asthmaschulung zusammen.

 

5.    Die Arbeitsgemeinschaft gewährleistet, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus den jeweiligen Forschungsbereichen der Medizin, Psychologie und Pädagogik im Bereich der Asthmaschulung umgesetzt werden.

 

6.    Die Arbeitsgemeinschaft führt regelmäßige wissenschaftliche Fortbildungen für alle Berufsgruppen, die im Bereich der Asthmaschulung tätig sind, durch.

 

7.    Die Arbeitsgemeinschaft richtet eine wissenschaftliche Jahrestagung aus.

 

V.   Mitgliedschaft

 

1.    Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die an der Förderung der Asthmaschulung interessiert sind.

 

2.    Eine Fördermitgliedschaft ohne Stimmrecht ist möglich.





3.    Der Antrag auf Mitgliedschaft ist bei dem jeweiligen Sprecher der Arbeitsgemeinschaft zu stellen. Zwei Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft müssen den Antrag befürworten. Mit Zustimmung des Vorstandes ist der Beitritt wirksam.

 

4.    Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet

a)    durch Tod

b)    durch Austritt zum Ende eines Geschäftsjahres, der dem Sprecher vorher schriftlich mitgeteilt wurde

c)    durch Ausschluss, der erfolgen kann bei grober Zuwiderhandlung gegen Ziele und Inhalte der Arbeitsgemeinschaft. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung

d)    wenn 2 Jahre lang der Mitgliedsbeitrag nicht gezahlt wurde. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung


VI. Mitgliedsbeiträge

 

      Der Verein kann Mitgliedsbeiträge erheben.

      Die Mitgliederversammlung entscheidet über Höhe und Fälligkeit

      des Mitgliedsbeitrages.

 

VII. Organe der Arbeitsgemeinschaft

 

      Die Organe sind

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand

 

VIII. Die Mitgliederversammlung

 

1.    Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Arbeitsgemeinschaft. Sie soll einmal im Jahr stattfinden. Der Termin und der Tagungsort sind 6 Wochen vorher vom Vorstand festzulegen und den Mitgliedern schriftlich mitzuteilen unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 10 % aller Mitglieder anwesend sind.

Jedes Mitglied hat eine Stimme.

Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstand binnen 4 Wochen eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn darauf in der Einladung besonders hingewiesen worden ist.

 

2.    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mit einer Frist von 2 Wochen dann einzuberufen, wenn es von mindestens 10 % der Mitglieder unter Angabe des Zwecks verlangt wird.

Beschlüsse können dann nur zu den Punkten gefasst werden, zu deren Behandlung einberufen wurde (§ 37 BGB).

 

3.    Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a)    Wahl des Vorstandes

b)    Beschlussfassung über Tagesordnung

c)    Beschlussfassung über Anträge

d)    Beschlussfassung über Satzungsänderung

e)    Beschlussfassung über evtl. Auflösung

f)     Entlastung des Vorstandes

g)    Kassenprüfung mit Entlastung

h)   Beschluss über den Haushalt der Arbeitsgemeinschaft

i)     Beschluss über den Jahresbericht

k)   Beschlüsse zu Kooperationen mit insbesondere wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Selbsthilfegruppen

j)      Beschluss über Tagungspräsidenten der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft                                            

m)  Beschlüsse zur Satzungsänderung. Änderung zur Satzung müssen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung in schriftlicher Form bekannt gegeben sein. Satzungsänderungen können nur mit einer Zustimmung von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfolgen.

n)  Auflösung der Arbeitsgemeinschaft

 

4.    Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder, sofern nicht ein anderes bestimmt ist.

 

5.    Die Mitgliederversammlung kann für die Bearbeitung bestimmter Themen Arbeitsgruppen einsetzen. Das Plenum der Mitgliederversammlung definiert Themen und Ziele dieser Arbeitsgruppen.

 

IX. Vorstand

 

1.    Der erweiterte Vorstand besteht aus 9 Personen. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand soll die Interdisziplinarität der Arbeitsgemeinschaft möglichst widerspiegeln.

 

2.    Die Mitgliederversammlung wählt zu Vorstandsmitgliedern einen 1. Vorsitzenden, dessen Stellvertreter, einen Schatzmeister und einen Schriftführer. Die Wahlperiode für diese vier Funktionen ist identisch mit der Wahlperiode des gesamten Vorstandes. Eine Wiederwahl ist möglich.

 

3.    Vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind die in Abs. 2 genannten Vorstandsmitglieder; jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam. Der Vorstand ist berechtigt, Vollmachten zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen für die Arbeitsgemeinschaft auf einen geeigneten Vertreter zu übertragen.

 

4.    a)   Der Vorstand kann einen wissenschaftlichen Beirat berufen.

a)    Die Sprecher der von der Arbeitsgemeinschaft anerkannten Akademien bilden den Asthmaakademie-Beirat, dem der Vorstandsvorsitzende ebenfalls angehört.

 

5.    Dem Vorstand obliegt die Leitung der Arbeitsgemeinschaft, die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

a)    Beschlussfassung über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung des Vereins. Hierzu gehören insbesondere Fragen der Durchführung und der Qualitätssicherung von Asthmaschulungen sowie der Ausbildung zur Befähigung, um eine Asthmaschulung durchführen zu können.

 

b)    Feststellung des Haushaltsplanes und Stellenplanes, sofern beides für die Durchführung einer Ausbildung zur Qualifikation von Asthmaschulung notwendig ist.

 

c)    Der Vorsitzende (im Verhinderungsfall der Stellvertreter) beruft eine Vorstandssitzung bei Bedarf ein oder wenn es mindestens zwei Vorstandsmitglieder verlangen. Die Einberufung soll schriftlich unter Angabe der Tagesordnung erfolgen und den Mitgliedern eine Woche vor der Sitzung zugehen.

 

d)    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Einberufung mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

 

e)    Der Vorsitzende kann in eiligen Angelegenheiten eine schriftliche oder fernmündliche Abstimmung unter den Vorstandsmitgliedern durchführen. Das Ergebnis ist in der nächsten Vorstandssitzung bekanntzugeben.

 

f)     Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung einen jährlichen Rechenschaftsbericht vor. Die Mitgliederversammlung entlastet den Vorstand.

 

X. Beurkundung von Beschlüssen

 

-       Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen, vom Vorstandssprecher und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

 

 

 

 

XI. Auflösung der Arbeitsgemeinschaft

 

-       Eine Auflösung der Arbeitsgemeinschaft erfordert eine Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Sofern ein Vermögen der Arbeitsgemeinschaft bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke oder Auflösung des Vereins noch vorhanden sein sollte, fällt es zu gleichen Teilen der Gesellschaft für pädiatrische Pneumologie e.V., Carl-Neuberg-Straße 1,  30625 Hannover, und der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie e.V., c/o Kinderneurologisches Zentrum, Waldenburger Ring 45, 53119 Bonn zu, die diese unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

 





5.2.2 Medizinische Standards 2011

Bei den vorliegenden Standards handelt es sich um die kinder- und jugendspezifischen Anteile der Nationalen Versorgungs Leitlinie (NVL) Asthma. Unter http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/asthma/  steht die gesamte NVL zum kostenlosen download bereit. Es steht eine Lang-, Kurz- und Pateintenversion zur Verfügung. Diese NVL hat die bisherige Leitlinie der GPP abgelöst.

Klassifikation der Asthmaschweregrade bei Kindern und Jugendlichen (NVL Asthma 2.Auflage 12/2009)

Bisher wurde das Asthma anhand von Symptomen des Ausmaßes der Atemwegsobstruktion sowie der Variabilität der Lungenfunktion in vier Schweregrade eingeteilt. Diese Einteilung hat sich nicht bewährt, da neben dem Schweregrad der zugrunde liegenden Erkrankung auch das Ansprechen auf die Therapie in die Schwere eines Asthmas eingeht. Die Schweregradeinteilung ist deshalb nur bei der Beurteilung eines Patienten, der keine Asthmamedikamente einnimmt, sinnvoll.


Ziel der Asthmatherapie

Ziel der Asthmatherapie im Kindes- u. Jugendalter ist die uneingeschränkte Teilhabe am normalen Leben, durch:

Vermeidung von:


Asthmakontrolle als Monitor derTherapie
Diese Therapieziele sind nur durch die Kombination medikamentöser u. nichtmedikamentöse Maßnahmen zu erreichen.

In früheren internationalen und nationalen Leitlinien wurde die Anzahl der eingesetzten Medikamente sowie deren Dosierung und Applikationshäufigkeit dem Schweregrad der Erkrankung angepasst. Dieses Vorgehen traf nur für den unbehandelten Patienten zu. Bei bereits behandelten Patienten – und das ist die überwiegende Mehrheit - stimmen aktueller Asthmaschweregrad und Therapiestufe meist nicht überein. So kann bzw. sollte z.B. bei einem Patienten mit guter Einstellung in Therapiestufe 3 scheinbar ein Schweregrad 1 vorliegen.

Deshalb ist die Verwendung der Asthmakontrolle als Grundlage für die jeweilige Therapieanpassungen und für die langfristige Verlaufskontrolle geeigneter als die Ausrichtung der Therapie des Asthmas nach den Schweregraden. Es ist deshalb zu einem Paradigmenwechsel gekommen. Heute richtet sich die Behandlung ausschließlich nach der jeweiligen Grad der Asthmakontrolle (Siehe Tabelle Nr.XXX). Sie beruht auf klinisch leicht zu erfassenden Parametern, die in Abhängigkeit vom Krankheitsverlauf regelmäßig überwacht werden.Hierbei werden drei Grade der Asthmakontrolle definiert:

 

Tab. Grade der Asthmakontrolle bei Kindern und Jugendlichen. (Die Angaben beziehen sich auf eine beliebige Woche innerhalb der letzten vier Wochen)

Kriterium

Kontrolliertes
Asthma
(alle Kriterien

erfüllt)

Teilweise kontrolliertes
Asthma
(ein bis zwei Kriterien
innerhalb einer Woche
erfüllt)

Unkontrolliertes
Asthma

Symptome tagsüber

keine

irgendein

Drei oder mehr
Kriterien des „teilweise
kontrollierten Asthmas“
innerhalb einer Woche
erfüllt

Einschränkung von
Aktivitäten im Alltag

keine

irgendeine

Nächtliche/s
Symptome/Erwachen

kein/e

irgendein/e

Einsatz einer

Bedarfsmedikation

/Notfallbehandlung

kein/e

irgendein/e

Lungenfunktion

(PEF oder FEV1)

normal

< 80 % des Sollwertes
(FEV1) oder des
persönlichen Bestwertes
(PEF)

Exazerbation1

keine

eine oder mehrere pro
Jahr

eine pro Woche

1 Jegliche Exazerbation in einer Woche bedeutet definitionsgemäß ein „unkontrolliertes Asthma“.

Definition Exazerbation:
Episode mit Zunahme von Atemnot, Husten, pfeifenden Atemgeräuschen und/oder Brustenge, die mit einem Abfall von PEF oder FEV1 einhergeht.

Therapiemonitoring nach dem Grad der Asthmakontrolle

Jeder Patient kann zu einem definierten Zeitpunkt nach dem Grad der Asthmakontrolle beurteilt werden. Die Grade sollen als Entscheidungshilfe dienen, ob eine Anpassung der Therapie indiziert ist. Das Ziel der Asthmatherapie besteht darin, den Status eines kontrollierten Asthmas zu erreichen bzw. aufrechtzuerhalten.

Da die Kooperationfähigkeit im Vorschulalter begrenzt ist, werden die Kriterien der drei Grade der Asthmakonrolle den diagnostischen Möglichkeiten dieser Altersphase angepasst Bei bisher unbehandelten Patienten mit Kriterien eines teilweise kontrollierten Asthmas sollte die Langzeittherapie in der Regel auf Stufe 2 begonnen werden. Bei bisher unbehandelten Patienten mit Kriterien eines unkontrollierten Asthmas sollte die Langzeittherapie mindestens auf Stufe 3 begonnen werden. Falls keine adäquate Kontrolle erreicht wird, erfolgt eine Therapieintensivierung.

Bei seit längerer Zeit (mindestens 3 Monate) stabiler Kontrolle der Erkrankung kann die Therapie reduziert werden. Falls keine ausreichende Krankheitskontrolle mit der Initialtherapie (z. B. innerhalb eines Zeitraumes von 1 Monat) erzielt wird, sollte die Behandlung überprüft und immer auch die Diagnose überdacht, ggf. die Diagnostik wiederholt bzw. erweitert werden

Prinzipien der medikamentösen Langzeittherapie

Ist die Diagnose Asthma gestellt, werden altersunabhängig zum Erreichen der Asthmakontrolle fünf verschiedene Therapiestufen festgelegt, welche wiederum verschiedene Therapieoptionen beinhalten.

In der Stufe 1 erfolgt lediglich eine Bedarfstherapie mit einem inhalativen kurzwirksamen Beta2-Sympathomimetikum. In begründeten Fällen können Anticholinergika alternativ oder zusätzlich eingesetzt werden. Die Bedarfstherapie ändert sich beim persistierenden Asthma von Stufe zu Stufe nicht

Ist dadurch keine ausreichende Kontrolle zu erreichen, erfolgt in der Stufe 2 eine Dauertherapie in erster Linie mit niedrig dosiertem inhalativem Kortison (ICS). Alternativ kann der Leukotrienantagonist (LTRA) Montelukast entweder vorher oder auch im Sinne einer Therapiereduktion im Anschluss an die ICS-Therapie gegeben werden. Ist mit der Montelukast-Monotherapie das Asthma nicht ausreichend zu stabilisieren bzw. ein kontrolliertes Asthma aufrecht zu erhalten sollte dauerhaft ein niedrigdosiertes ICS in der kleinsten noch wirksamen Dosis eingesetzt werden.

Liegt unter den Therapiemöglichkeiten in Stufe 2 keine ausreichende Kontrolle vor, erfolgt in der Stufe 3 eine Therapie mit ICS in mittlerer Dosierung oder es wird ICS in niedriger bis mittlerer Dosis mit einem langwirksamen Beta2-Sympathomimetikum (LABA) oder einem Leukotrienrezeptorantagonisten (LTRA) kombiniert. Auch innerhalb einer Stufe ist so eine Therapie-Intensierung bzw. Therapie-Reduktion möglich, bevor auf die nächst höhere oder tiefere Stufe übergegangen werden muß. Eine Kombinationstherapie aus niedrig dosiertem ICS plus LABA kommt nur in Frage, wenn diese Kombination vorübergehend angesetzt wird oder wenn eine ICS-Therapie in mittlerer Dosierung mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen assoziiert ist.

Bei ungenügender Asthmakontrolle unter Stufe 3-Therapie wird in Stufe 4 eine mittlere bis hohe ICS-Dosis empfohlen mit der zusätzlichen Gabe von LABA und LTRA, oder es werden hohe ICS-Dosen gegeben.

Ist dadurch keine Asthmakontrolle zu erreichen kommt die Stufe 5 mit zusätzlichen Optionen zum tragen. Dazu zählt orales Kortison (GCS), das meist nur im Beschwerdeintervall notwendig ist. Ganz selten gibt es noch Patienten, die orales Kortison dauerhaft benötigen. In begründeten Fällen können monoklonale Anti-IgE-Antikörper (Omalizumab) zum Einsatz kommen. Die Anti-IgE-Behandlung ist eine zusätzliche Option bei Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren mit schwerem persistierendem IgE-vermittelten allergischem Asthma. Ausnahmsweise kann in dieser Stufe auch ein Versuch mit Retard-Theophyllin gemacht werden. 

 

Beschreibung: Stufenschema Asthmakontrolle

 

Tabelle Dosen Kinder und Jugendliche einfügen

noch offen

 

 

Neben der medikamentösen Therapie kommt besonders im Kindes- und Jugendalter den Präventivmaßnahmen sowie der spezifischen Immuntherapie eine besondere Bedeutung zu.




 

5.2.3 Methodik-Didaktik

Konsensuspapier der Arbeitsgruppe Methodik und Didaktik

Fortschreibung des Konsensus aus dem Jahr 1995; im Jahr 2000 für das Qualitätsmanagementhandbuch überarbeitet durch Marita Wittenmeier, Vorsitzende der Arbeitsgruppe

Allgemeines

Chronische Erkrankungen sind nicht nur Schädigungen oder Funktionsbeeinträchtigungen einzelner Organe, sondern betreffen den Menschen in seiner gesamten Person und darüber hinaus auch sein soziales Umfeld. Weder ein rein medizinisches noch psychologisches Verständnis von Krankheit ist daher angemessen. Vielmehr wirken prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende Faktoren im Sinne eines Wechselwirkungsgefüges zusammen. wobei körperliche, kognitive, soziale und emotionale Anteile untrennbar miteinander verknüpft sind.

Besonderes Ziel einer Asthmaschulung ist es, die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien zu steigern. Dazu ist es notwendig, nicht nur durch die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten die Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung zu steigern und Angst abzubauen, sondern ebenso stets die Gesamtheit des komplexen Wirkungsgefüges in die Behandlung einzubeziehen.

Die an der Betreuung Mitwirkenden sollten unabhängig von ihrer Profession auf der Basis eines bio-psycho-sozialen Krankheitsverständnisses denken und arbeiten, in die besonderen Aspekte chronischer Krankheit im Kindes- und Jugendalter berücksichtigt werden. Aufgrund dessen ist zu fordern, dass Personen, die Asthmaschulungskurse für Kinder anbieten, zunächst in diesem Sinne geschult werden.

Für die inhaltliche und methodisch-didaktische Gestaltung werden im folgenden Standards definiert. Ziel ist es jedoch nicht, ein bundesweit einheitliches Asthmaschulungsprogramm zu etablieren, sondern die Qualität der vielfältigen Programme auf einem vergleichbar hohen Niveau zu sichern.

Grundlagen der Asthmaschulung

Um dem derzeitigen Standard der Asthmaschulung zu entsprechen, muss ein Schulungsprogramm folgende Voraussetzungen erfüllen:

• Asthmaschulungen müssen didaktisch dem Entwicklungsstand der Kinder bzw. Jugendlichen angepasst sein. Die Methoden und Materialien sollen den Anforderungen im Abschnitt „Kriterien für die Methoden- und Materialgestaltung“ entsprechen. Hierzu werden Vorschläge unterbreitet.

• Eine Einbeziehung möglichst beider Elternteile in die Asthmaschulung wird dringend empfohlen.

• Die Asthmamedikamente sollten durch einheitliche Symbole dargestellt werden (siehe Abschnitt Symbole für Asthmamedikamente).

• Die Mitarbeiter eines Teams müssen für die Asthmaschulung ausreichend qualifiziert sein.

• Die institutionellen, räumlichen, materiellen und personellen Rahmenbedingungen müssen so gestaltet sein, das die Anforderungen erfüllt werden können (z.B. müssen Mitarbeiter der Asthmaschulungsprogramme für diese Aufgabe freigestellt werden).

Nachschulungen

Zur Überprüfung und Sicherung des handlungsrelevanten Wissens der Teilnehmer werden Nachschulungen nach 6 bis 12 Monaten empfohlen.

Kriterien für die Methoden- und Materialgestaltung

Die Entwicklung weiterer Methoden und Materialien sollte sich an folgenden Kriterien orientieren:

• Die Methoden und Materialien sollen schwierige, komplexe Vorgänge um das Asthma (z.B. physiologische Zusammenhänge, Wirkungsweise von Medikamenten) entwicklungsgerecht vereinfachen und für Kinder und Jugendliche erfahrbar, verstehbar und begreifbar machen.

• Sie sollen in der Handhabung einfach, eindeutig und logisch sein.

• Die Methoden und Materialien sollen aus der Kinder- bzw. Jugendwelt stammen, das gesamte Spektrum der Sinnesmodalitäten ansprechen und assoziativ wirken. Sie sollen Kindern und Jugendlichen helfen, die Krankheitsprozesse versprachlichen zu können.

• Die Methoden und Materialien sollen für verschiedene Alters- und Entwicklungsstufen adaptierbar sein, ohne dass sie ihren eigentlichen Charakter verlieren.

• Die Methoden und Materialien sollen Aufforderungs- und Spielcharakter haben sowie Möglichkeiten zur Identifikation bieten.

• Der Sinn bzw. das Ziel der verwendeten Methoden und Materialien soll aus ihnen klar und unmittelbar ableitbar sein.

Symbole für Asthmamedikamente

Nach der Vereinbarung der Methodik-Didaktik-Gruppe im Juni 2000 und der Annahme durch den Vorstand der AG gelten ab 2001 die im Handbuch vermerkten neuen Symbole:

Die Medikamente werden zwei Symbolen zugeordnet, dem grünen Quadrat für die „Controller“ und dem roten Punkt für die„Reliever. Bei der Auslegung der Symbole wird ausschließlich die Konsumentensicht vertreten. Dies bedeutet, dass nicht daspharmakologische Wirkprinzip über die Art des Symbols entscheidet, sondern ausschließlich die Art der Anwendung – als Dauermedikament oder als Notfallmedikament.

Sinn dieser Regelung ist Logik und Einfachheit in der Umsetzung der empfohlenen Therapie. Ziel der Schulung ist ja nicht, den Kindern, Jugendlichen oder deren Eltern pharmakologische Wirkprinzipien zu erklären, sondern ihnen Klarheit zu verschaffen, wann sie welche Medikamente einnehmen sollen. Grün heißt also: Jeden Tag einnehmen, unabhängig vom aktuellen Zustand, rot heißt also: Einnehmen im Notfall oder bei akuter Verschlechterung.

Alle Medikamente, die als Dauertherapie verordnet sind, erhalten also unabhängig von ihrem Wirkprinzip ein grünes Quadrat. Die Form symbolisiert den Grundbaustein der Behandlung, die Farbe grünes Licht für den normalen Tagesablauf, d.h. Dauermedikamente sind „Schützer“. Sie erhalten die Atemwege funktionsfähig und schützen vor Atemnot. Daher müssen sie auch eingenommen werden, wenn alles „im grünen Bereich„ ist.

''''Alle Medikamente, die im Notfall eingesetzt werden, bekommen einen roten Punkt. Angelehnt an das rote Ampelsignal, sind diese Medikamente dann anzuwenden, wenn „Einhalt“ geboten ist, weil asthmatische Beschwerden drohen oder bestehen, d.h. der Schutz der Dauermedikamente nicht mehr ausreicht.

 

 

 

Eine komplette Schulung besteht aus den in der folgenden Tabelle aufgeführten Grundelementen.

Umfang und Art und Weise der Ausgestaltung der einzelnen Elemente sind in den nachfolgenden Abschnitten ausführlich dargestellt.

 

Thema

Empfohlene Methoden und Materialien

Vorgespräch

Anamnese (klinisch, sozial, Schule, Verhalten), Erläuterungen zum Schulungsablauf, Kennenlernspiele, Steckbriefe

Was ist Asthma?

Bronchusscheiben, Bronchienmodelle, Torso, Kriechtunnel, Lungenbläschenmodell

Auslöser, Anfallsvermeidung

Grabbelsack, Suchbilder, Memory, Rollenspiele, Verkleidungsspiele, Collagen

Medikamente

Medikamenteneinteilung mit Symbolaufklebern, Kriechtunnel, Verkleidungsspiele, Demonstration zur Schleimlösung, Klebespiele

Inhalationen

praktische Übungen, Puzzle, Gerätereinigung, Mal- und Arbeitsblätter

Selbstkontrolle,

Körperwahrnehmung

Lungendetektiv, Einschätzungsbogen, Peak-Flow Meter und -Protokolle, Wahrnehmungsübungen/-spiele, Unterscheidung Einatmen-Ausatmen, Bronchusscheiben

 

Notfallvermeidung

Verhaltensübungen, Notfallvermeidung, Rollenspiel, atemerleichternde Körperstellungen, Lippenbremse

Sport/Atemtherapie

Intervalltraining, Bewegungsspiele, atemerleichternde Körperstellungen, Lippenbremse, Verhaltensübungen

Verhaltenstraining

Rollenspiele mit Videofeedback, Pantomime, Skulpturen, Gespräche,

Abschluss

Spiele zur Wissensüberprüfung, z.B. Rallye, Montagsmaler, Wetten dass?, Talkshow, Puppentheater

Nachschulung

Rallye, Videospots, Talkshow, Gesprächsrunden

Für jede Unterrichtseinheit ist insbesondere bei den jüngeren Kindergruppen der Einsatz einer Handpuppe zu empfehlen.

 

5.2.3.1 Methodik-Didaktik der Eltern- Kleinkinderschulung

Allgemeine Bemerkungen zur Eltern- Kleinkinderschulung

Der zeitliche Mindestumfang einer Elternschulung umfasst mindestens 13 Unterrichtseinheiten. Es werden 8 Themengebiete geschult.

   Elternschulung sollte ein Gleichgewicht aus Wissensvermittlung, Austausch persönlicher Erfahrungen und Betroffenheit, Gedanken und Gefühlen sowie praktischen Übungen darstellen.

   Die Elternschulung sollte wie die Kinderschulung durch ein interdisziplinäres Team erfolgen. Die notwendigen komplexen Interventionen auf den unterschiedlichsten Ebenen der Krankheitsbewältigung lassen sich nur durch die Zusammenarbeit verschiedener Professionen erreichen.

   Das Team sollte von Beginn an den teilnehmenden Eltern bekannt sein, damit nicht die

    plötzliche Teilnahme neuer Teammitglieder die Eltern verunsichert und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gestört wird.

   Beide Elternteile sollten in die Schulung einbezogen werden, je nach familiärer Situation auch weitere Verwandte oder Bezugspersonen. Ein gezieltes Ansprechen oder eine gesonderte Einladung der Väter ist hilfreich.

   Es geht bei der Elternschulung nicht um umfassende Detailwissensvermittlung durch die         Schuler, sondern um die Beschränkung auf das wesentliche, verhaltensrelevante Wissen.

     Ziele der Elternschulung (über die im Manual bereits erwähnten hinaus):

    Die Schulung der Eltern soll Vertrauen schaffen in die Therapie und zum Arzt. Dies bildet die Voraussetzung, das Asthmamanagement auch gegenüber Dritten zu vertreten.

    Die Schulung der Eltern soll in die eigenen Kompetenzen Vertrauen schaffen.

    Darüber hinaus soll die Schulung den Eltern emotionale Entlastung ermöglichen.

 

Thema

 

Methoden

 

Materialien (Beispiele)

 

 

1. Einführung

Kennen Lernen

Erwartungen

 

Stuhlkreis

Gesprächsrunde

Namenskarten 

Stundenplan

Fragebögen

2. Medizinische Informationen
2.1 Was ist Asthma?

 

2.2 Selbsteinschätzung

 

 

Vortrag

Gesprächsrunde

 

Demonstration

Vortrag

Gesprächsrunde

Arbeitsmappe
Präsentationstechniken

 

Stethoskop

Peak Flow Meter

Peak Flow Protokoll

 

 

3. Auslöser/ Vermeidungsstrategien

 

Referat

Diskussion

Präsentationstechniken

Pollenflugkalender

Lokale Pollenflugnachrichten

Encasing-Beispiele

 

4. Medikamente

 

 

4.1 Notfallmanagement

 

 

 

  4.2 Inhalationstechniken

 

Vortrag

Gesprächsrunde

 

Vortrag

Demonstration

Gesprächsrunde

 

 

  Demonstration

Vortrag

  Gesprächsrunde

Präsentationstechniken

Medikamentenpackungen

 

Notfallplanvorlage

(z.B. Pina Notfallvermeidungsplan)


Kompressionsvernebler

Dosieraerosol,

Pulverinhalatoren,

Inhalationshilfen

Spacer

 

5. Psychosoziale Aspekte

 

Gesprächsrunde

Rollenspiele

Stuhlkreis

Informationsblätter

 

6. Atemübungen

 

Vortrag

Demonstration

Selbstversuch

Sportmatten

Musik

 

 

7. Sport und Bewegung

 

Vortrag

Gesprächsrunde

 

Sportmatten

Musik

 

 

8. Eltern- Kindeinheit

Übung

Eigenes Inhalationsmaterial des Kindes

 

 

 

 

 

5.2.3.2 Methodik-Didaktik der Kinderschulung ( Themen, Ziele und Inhalte der
Asthmaschulung für Kinder)

Themen und Ziele

 

Teil - und Feinziele

 

1. Einführung

 

     Kennenlernen der Kursteilnehmer

     Überprüfung des Wissensstandes

     Absprache der Gruppenregeln

     Kursübersicht und thematischer Einstieg

 

 

Die Teilnehmer sollen:

    die Namen aller Gruppenmitglieder nennen

    die Namen der Mitarbeiter des Kurses kennen

    Kursinhalte und –ziele erfahren

    Die Betreuer sollen Namen, Alter,Interessen und besondere Fähigkeiten der Teilnehmer kennen und benennen (ggf. mit Notizen)

    über die Vorkenntnisse der Teilnehmer Auskunft geben können

2. "Was ist Asthma?"

 

     Anatomie der AtemwegeDie Teilnehmer sollen die Atmungsorgane kennen

     Physiologie der AtmungDie Teilnehmer sollen den Atmungsvorgang kennen

     Pathophysiologie des AsthmabronchialeDie Teilnehmer sollen wissen, welche Veränderungen zum Krankheitsbild Asthma gehören

Die Teilnehmer sollen:

    die Namen der Atmungsorgane benennen (ab 8 Jahre)

    den Atemvorgang altersgemäß beschreiben

 

    die Auswirkungen der pathophysiologischen Mechanismen altersentsprechend beschreiben oder im Spiel darstellen

 

 

 

3. Auslöser   

 

     Allergene

     Irritative Reizstoffe

     Anstrengung

     Gesundheitliche Belastung

     Psychische Belastung   

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Teilnehmer sollen:

    ihre individuellen Auslöser auswendig hersagen

    bei Pollenallergie eigene Pollenallergie mit den entsprechenden Flugzeiten kennen

    bei Tierhaarallergie sagen oder auf Abbildungen ankreuzen auf welche Tiere sie allergisch reagieren

    bei Nahrungsmittelallergie Nahrungsmittel nennen, in denen ihr Allergen enthalten ist

    Reizstoffe aus verschiedenen Abbildungen heraussuchen

    Die eigenen gefährdenden Tätigkeiten benennen

- Tätigkeiten, die bei Ihnen Asthma auslösen, aufzählen

    ihre individuellen Warnsignale/Symptome nennen können

    wissen, dass seelische Belastungen Einfluss auf ihr Asthma haben können und wie sie diese vermeiden können

4. Anfallsvermeidung

 

     Allergen- und Reizstoffkarenz

    Die Teilnehmer sollen sagen, welche Maßnahmen sie in belastenden, asthma-auslösenden Situationen einsetzen können.

     Umgang mit körperlicher Anstrengung

 

 

 

Die Teilnehmer sollen:

    Möglichkeiten zur Allergenvermeidung beschreiben

 

    Reizstoffe, auf die sie selbst schon reagiert haben nennen

- wissen, wie sie Reizstoffe meiden können

    - Wissen, dass Vermeidung körperlicher Anstrengung nicht notwendig und auch nicht möglich ist.

- Wissen über Prämedikation

- richtigen Umgang mit Sport (s. Einheit Sport)

 

5. Medikamente       

 

     Medikamentengruppen

    Jeder Teilnehmer soll die wichtigsten      Asthmamedikamente kennenlernen

     Medikamentenanwendung

    Die Teilnehmer sollen die Anwendung der Medikamente in1. Dauermedikamente und2. Bedarfsmedikamenteunterscheiden und verstehen können

 

 

 

Die Teilnehmer sollen:

    die eigenen Medikamente kennen

    die Dauermedikamente  (grünes Quadrat) als jeden Tag einzu--nehmende Bausteine der Behandlung kennen

    die Bedarfsmedikamente  (roter Punkt) als zusätzliche und zeitweise einzunehmende Medikamente, z.B. bei Atemnot, vor Sport, ab kritischem PF-Wert, vor Pollenflug usw. kennen

    ihre Dauermedikamente mit einem grünen Quadrat und ihre Bedarfsmedikamente mit einer roten Ampel/Punkt kennzeichnen.

 

 

(Fortsetzung nächste Seite)

     Medikamentenwirkung

    Die Teilnehmer sollen die Wirkungs-weise der Medikamente verstehen und in der Dauertherapie adäquat einsetzen (ab 8 Jahre).

 

    Die Wirkungsweise der eigenen Medikamente anhand der Symbole erklären.

    die Wirkung der Präparate für die Akut- und Dauertherapie unterscheiden

    die derzeitige Dosierung ihrer Medikamente für die Dauertherapie auswendig hersagen

 

5.1 Applikationsformen

Jeder Teilnehmer übt nur die von ihm verwendeten Applikationsformen

 

 

 

 

     Inhalation mit Dosieraerosol (DA)

    Die Teilnehmer sollen die DA-lnhalation richtig vorführen und dabei die kontrollierte Einatmung beachten

     Inhalation mit der Pulverinhalation

    Die Teilnehmer sollen, wenn sie ein Pulverinhalationsgerät anwenden müssen, die Inhalation mit dem Pulverzerstäuber zeigen können

     Inhalation mit anderen Inhalationssystemen

 

    Tropfen entnehmen und einfüllen

    Das Gerät anschließen und einschalten

    die Inhalation korrekt demonstrieren

    das eigene DA erkennen– die DA-lnhalation mindestens 2x in der Folge richtig demonstrieren (siehe medizinische Standards)

    die Reinigung des DA’s demonstrieren,

    ein leeres von einem vollen DAunterscheiden können

    den Pulverzerstäuber kennen–      die Einzelteile zusammenstellen (wenn nötig)

    die Medikamentenkapsel einfüllen und anstechen (wenn nötig)

    die Inhalation demonstrieren

    das Mundstück reinigen undabtrocknen

    die Reinigung des Geräts kennen

    zumindest die Handhabung des bei Ihnen zum Einsatz kommendenGerätetyps kennen und zeigen können

 

     Umgang mit Inhalationshilfen

    Die Teilnehmer sollen den Einsatz von Inhalationshilfen begründen und ihre Anwendung vorführen

 

    erläutern, wann Inhalationshilfen (Spacer) eingesetzt werden müssen

    bei Kortisoninhalation klar sagen, dass das Medikament mit dem Spacer immer nach den bronchienerweiternden Mitteln verwendet werden muss

    die Inhalation mit dem Spacer (bei Kortison-Inhalation mit nachfolgender Mundspülung) zeigen

 

     Inhalation mit dem Vernebler:

    Jeder Teilnehmer soll seine      Asthmamedikamente kennen

 

Die Teilnehmer sollen:

    den Vernebler mit „Inhalator“ oder der Herstellerbezeichnung benennen

    die Einzelteile richtig zusammenstellen und ggf. die Bezeichnungen nennen oder zuordnen (mindestens aber den Einschaltknopf zeigen)

    die eigenen Medikamente einfüllen:

    Brechampulle öffnen und einfüllen

    NaCI entnehmen und einfüllen

6. Selbsteinschätzung        

 

 

 

     Peak- Flow- Meter Messung

    Die Teilnehmer sollen selbständig mit dem Peak-Flow-Meter (PFM) Ihre Werte feststellen und (ab 8 J.) in das Protokoll eintragen können

 

 

 

     Selbstwahrnehmung

    Die Teilnehmer sollen zeigen, dass sie ihr Befinden auch unabhängig von einem Gerät beurteilen und einordnen können

 

Die Teilnehmer sollen:

    das PFM aus einer Reihe von Geräten herausfinden und mit Namen bezeichnen

    die korrekte Messung mit PFM 3x in der Folge richtig demonstrieren

    den richtigen Wert in das PF-Protokoll eintragen

    individuell gute und schlechte Messwerte unterscheiden können

    mit dem PF-Wert das eigeneBefinden beurteilen

    individuelle Symptome und Warnsignale feststellen, benennen oder beschreiben

    an Hand der festgestellten Symptome ihre Befindlichkeit beurteilen

    erklären, aufschreiben oderankreuzen welche Symptome bei ihnen selbst Atemnot ankündigen

7. Notfallmanagement / Umgang mit akuten Asthmasituationen

 

 

 

     Verhalten im Notfall bei akuten Verschlechterungen?

    Die Teilnehmer sollen die medikamen-tösen und nicht-medikamentösen Notfallmaßnahmen kennen

    und anwenden können.

     Medikamentöse Maßnahmen

 

Die Teilnehmer sollen:

    erkennen, wann für sie ein Notfall eintritt

 

 

 

    die für sie selbst notwendigen Notfall-Medikamente aus einem Korb mit verschiedenen Asthmamedikamenten heraussuchen

    den für sie gültigen Notfallvermeidungsplan auswendig hersagen

 

     Nicht-medikamentöse Maßnahmen

     Notfallvermeidungsplan

 

    Lippenbremse anwenden

    atemerleichternde Position zeigen

 

    den gemeinsam mit dem Arzt erarbeiteten Notfallplan unter Angabe der eingesetzten Medikamente und ihrer Dosierung auswendig hersagen und demonstrieren

    aufzeigen, dass sie bei Versagen des ersten Schrittes nach 10 Min. nochmals inhalieren und - falls verordnet - das zusätzliche Notfallmedikament Kortison (und Theophyllin) einnehmen müssen

    klar ausdrücken (sagen oder schreiben), dass bei Versagen der beiden ersten Behandlungsstufen der Gang zum Arzt oder in die Klinik unumgänglich ist

8. Psychosoziale Aspekte

 

 

 

     Verhaltensänderung

     Erhöhung der Selbstwirksamkeit

     Verhaltensebene

     Körperebene

    Sensibilisierung der Körperwahrnehmung, bes. in Bezug auf die Asthmasymptome und die Lungenbefindlichkeit

     Emotionale Ebene

 

     Familiäre Ebene

    Es muss bedacht werden, dass familiäre Bereiche, die im Zusammenhang mit dem Asthma stehen, mit einbezogen werden.

 

Die Teilnehmer sollen:

    ihr Wissen in verschiedenen sozialen Situationen anwenden können und/oder

    durch das Einüben neuer Verhaltensweisen Sicherheit und Kontrolle in Krisen-situationen gewinnen

    in Rollenspielen demonstrieren, wie sie sich bei einem drohenden Asthmaanfall verhalten

    im Rollenspielen demonstrieren, wie sie mit Eltern, Familie, Lehrern u. Mitschülern, Freunden oder Fremden über ihr Asthma sprechen

    ihre körperliche Befindlichkeit verbal ausdrücken können

    die Möglichkeit erhalten, ihre Emotionen verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen und sich damit entlasten zu können

 

 

 

 

9. Atemtherapie

 

 

 

     Atemübungen

    Die Teilnehmer sollen verschiedene Atemübungen demonstrieren und in unterschiedlichen Situationen einsetzen können

     Atemerleichternde Körper-stellungen

    Die Teilnehmer sollen Möglichkeiten zeigen, um ihre Atmung zu erleichtern.

 

 

Die Teilnehmer sollen

folgende Übungen beherrschen:

    Lippenbremse

    Nasenatmung

    Bauchatmung

 

 

           Das Prinzip der Atemerleichternden Körperstellungen kennen

 

- Mindestens zwei der folgenden Körper-stellungen demonstrieren, die im Alltag immer  anwendbar ist:

-   Seitenlage

-   Hängebauchlage

-   Torwartstellung

-   Droschkenkutschersitz

-   Sitzstellung mit Entlastung des

    Brustkorbes

-   Stehen mit Abstützen an der   

    Wand

 

10. Sport       

 

 

 

     Bedeutung des Sports

     Durchführung von Sport

     Rahmenbedingungen

     Prämedikation   

 

Die Teilnehmer sollen:

    wissen, dass Sport auch bei Asthma bronchiale wichtig und notwendig ist, jedoch bei Anstrengungsasthma auch Risiken birgt

    die individuell unterschiedliche, asthmatische Auslösbarkeit bei verschiedenen Sportarten kennen

-  Äußere Einflußfaktoren auf die Auslösbarkeit von Anstrengungsasthma kennen (z.B. Wetter)

    die Notwendigkeit der Aufwärm- und Ausklingphase sowie des Intervalltrainings kennen

    die Möglichkeit und Notwendigkeit der Peak-Flow-Messung, der aktiven Pausengestaltung und der Belastungsausklingphase kennen

    vorbeugende Medikamente adäquat einsetzen können

    ihr vorbeugendes Medikamentkennen

    ihr individuelles vorbeugendesMedikament zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Dosierung einnehmen

- richtiges Verhalten bei akuter Atemnot wissen

 


 

5.2.3.3  Methodik-Didaktik der Jugendlichenschulung ( Themen, Ziele und Inhalte der
Asthmaschulung für Jugendliche)

 

Themen und Ziele

 

Teil - und Feinziele

 

1. Einführung

 

 

 

     Kennenlernen der Kursteilnehmer

     Überprüfung des Wissensstandes

     Absprache der Gruppenregeln

     Kursübersicht und thematischer Einstieg

Die Teilnehmer sollen:

    die Namen aller Gruppenmitglieder nennen

    die Namen der Mitarbeiter des Kurses kennen

    Kursinhalte und –ziele erfahren

    Die Betreuer sollen Namen, Alter,Interessen und besondere Fähigkeiten der Teilnehmer kennen und benennen (ggf. mit Notizen)

    über die Vorkenntnisse der Teilnehmer Auskunft geben können

2. "Was ist Asthma?"

 

 

 

     Anatomie der AtemwegeDie Teilnehmer sollen die Atmungsorgane kennen

     Physiologie der AtmungDie Teilnehmer sollen den Atmungsvorgang kennen

     Pathophysiologie des AsthmabronchialeDie Teilnehmer sollen wissen, welche Veränderungen zum Krankheitsbild Asthma gehören

Die Teilnehmer sollen:

    die Namen der Atmungsorgane benennen

    den Atemvorgang altersgemäß beschreiben

 

    die Auswirkungen der pathophysiologischen Mechanismen altersentsprechend beschreiben oder im Spiel darstellen

 

3. Auslöser   

 

 

 

     Allergene

     Irritative Reizstoffe

     Anstrengung

     Gesundheitliche Belastung

     Psychische Belastung   

 

Die Teilnehmer sollen:

    ihre individuellen Auslöser auswendig hersagen

    bei Pollenallergie eigene Pollenallergie mit den entsprechenden Flugzeiten kennen

    bei Tierhaarallergie sagen auf welche Tiere sie allergisch reagieren

    bei Nahrungsmittelallergie Nahrungsmittel nennen, in denen ihr Allergen enthalten ist

    Reizstoffe aus verschiedenen Abbildungen heraussuchen

    Die eigenen gefährdenden Tätigkeiten benennen

- Tätigkeiten, die bei Ihnen Asthma auslösen, aufzählen

    ihre individuellen Warnsignale/Symptome nennen können

    wissen, dass seelische Belastungen Einfluss auf ihr Asthma haben können und wie sie diese vermeiden können

4. Anfallsvermeidung

 

 

 

     Allergen- und Reizstoffkarenz

    Die Teilnehmer sollen sagen, welche Maßnahmen sie in belastenden, asthma-auslösenden Situationen einsetzen können.

     Umgang mit körperlicher Anstrengung

 

Die Teilnehmer sollen:

    Möglichkeiten zur Allergenvermeidung beschreiben

    Reizstoffe, auf die sie selbst schon reagiert haben nennen

- wissen, wie sie Reizstoffe meiden können

- Wissen, dass Vermeidung körperlicher Anstrengung nicht notwendig und auch nicht möglich ist.

- Wissen über Prämedikation

- richtigen Umgang mit Sport (s. Einheit Sport)

 

5. Medikamente       

 

 

 

     Medikamentengruppen

    Jeder Teilnehmer soll die wichtigsten      Asthmamedikamente kennenlernen

     Medikamentenanwendung

    Die Teilnehmer sollen die Anwendung der Medikamente in1. Dauermedikamente und2. Bedarfsmedikamenteunterscheiden und verstehen können

 

Die Teilnehmer sollen:

    die eigenen Medikamente kennen

    die Dauermedikamente  (grünes Quadrat) als jeden Tag einzu--nehmende Bausteine der Behandlung kennen

    die Bedarfsmedikamente  (roter Punkt) als zusätzliche und zeitweise einzunehmende Medikamente, z.B. bei Atemnot, vor Sport, ab kritischem PF-Wert, vor Pollenflug usw. kennen

    ihre Dauermedikamente mit einem grünen Quadrat und ihre Bedarfsmedikamente mit einer roten Ampel/Punkt kennzeichnen.

 

     Medikamentenwirkung

    Die Teilnehmer sollen die Wirkungs-weise der Medikamente verstehen und in der Dauertherapie adäquat einsetzen 

 

    Die Wirkungsweise der eigenen Medikamente anhand der Symbole erklären.

    die Wirkung der Präparate für die Akut- und Dauertherapie unterscheiden

    die derzeitige Dosierung ihrer Medikamente für die Dauertherapie auswendig hersagen

 

5.1 Applikationsformen

Jeder Teilnehmer übt nur die von ihm verwendeten Applikationsformen

 

 

     Inhalation mit dem Vernebler:

      Jeder Teilnehmer soll seine Asthmamedikamente kenne

      Vernebler den Jugendlichen vorführen

 

Die Teilnehmer sollen:

    den Vernebler mit „Inhalator“ oder der Herstellerbezeichnung benennen

    wissen, dass der Vernebler bei Infekten zusätzlich eingesetzt werden kann

 

 

     Inhalation mit Dosieraerosol (DA)

    Die Teilnehmer sollen die DA-lnhalation richtig vorführen und dabei die kontrollierte Einatmung beachten

     Inhalation mit der Pulverinhalation

    Die Teilnehmer sollen, wenn sie ein Pulverinhalationsgerät anwenden müssen, die Inhalation mit dem Pulverzerstäuber zeigen können

     Inhalation mit anderen Inhalationssystemen

 

 

    das eigene DA erkennen

    die DA-lnhalation mindestens 2x in der Folge richtig demonstrieren (siehe medizinische Standards)

    die Reinigung des DA’s demonstrieren,

    ein leeres von einem vollen DAunterscheiden können

    den Pulverzerstäuber kennen

    die Einzelteile zusammenstellen (wenn nötig)

    die Medikamentenkapsel einfüllen und anstechen (wenn nötig)

    die Inhalation demonstrieren

    das Mundstück reinigen undabtrocknen

    die Reinigung des Geräts kennen

    zumindest die Handhabung des bei Ihnen zum Einsatz kommendenGerätetyps kennen und zeigen können

 

     Umgang mit Inhalationshilfen

    Die Teilnehmer sollen den Einsatz von Inhalationshilfen begründen und ihre Anwendung vorführen

 

    erläutern, wann Inhalationshilfen (Spacer) eingesetzt werden müssen

    bei Kortisoninhalation klar sagen, dass das Medikament mit dem Spacer immer nach den bronchienerweiternden Mitteln verwendet werden muss

    die Inhalation mit dem Spacer (bei Kortison-Inhalation mit nachfolgender Mundspülung) zeigen

6. Selbsteinschaetzung      

 

 

 

     Peak- Flow- Meter Messung

    Die Teilnehmer sollen selbständig mit dem Peak-Flow-Meter (PFM) Ihre Werte feststellen und in das Protokoll eintragen können

 

 

 

 

     Selbstwahrnehmung

    Die Teilnehmer sollen zeigen, dass sie ihr Befinden auch unabhängig von einem Gerät beurteilen und einordnen können

 

Die Teilnehmer sollen:

    die korrekte Messung mit PFM 3x in der Folge richtig demonstrieren

    den richtigen Wert in das PF-Protokoll eintragen

    individuell gute und schlechte Messwerte unterscheiden können

    mit dem PF-Wert das eigeneBefinden beurteilen

 

 

    individuelle Symptome und Warnsignale feststellen, benennen oder beschreiben

    an Hand der festgestellten Symptome ihre Befindlichkeit beurteilen

    erklären, aufschreiben oderankreuzen welche Symptome bei ihnen selbst Atemnot ankündigen

7.: Umgang mit akuten Asthmasituationen
(Notfallmanagement)

 

 

 

     Verhalten im Notfall / bei akuten Verschlechterungen

    Die Teilnehmer sollen die medikamen-tösen und nicht-medikamentösen Notfallmaßnahmen kennen

    und anwenden können.

     Medikamentöse Maßnahmen

 

Die Teilnehmer sollen:

    erkennen, wann für sie ein Notfall eintritt

 

 

 

    die für sie selbst notwendigen Notfall-Medikamente aus einem Korb mit verschiedenen Asthmamedikamenten heraussuchen

    den für sie gültigen Notfallvermeidungsplan auswendig hersagen

 

     Nicht-medikamentöse Maßnahmen

     Notfallvermeidungsplan

 

    Lippenbremse anwenden

    atemerleichternde Position zeigen

 

    den gemeinsam mit dem Arzt erarbeiteten Notfallplan unter Angabe der eingesetzten Medikamente und ihrer Dosierung auswendig hersagen und demonstrieren

    aufzeigen, dass sie bei Versagen des ersten Schrittes nach 10 Min. nochmals inhalieren und - falls verordnet - das zusätzliche Notfallmedikament Kortison (und Theophyllin) einnehmen müssen

    klar ausdrücken (sagen oder schreiben), dass bei Versagen der beiden ersten Behandlungsstufen der Gang zum Arzt oder in die Klinik unumgänglich ist

8. Psychosoziale Aspekte

 

 

 

     Verhaltensänderung

     Erhöhung der Selbstwirksamkeit

     Verhaltensebene

     Körperebene

    Sensibilisierung der Körperwahrnehmung, bes. in Bezug auf die Asthmasymptome und die Lungenbefindlichkeit

     Emotionale Ebene

 

     Familiäre Ebene

    Es muss bedacht werden, dass familiäre Bereiche, die im Zusammenhang mit dem Asthma stehen, mit einbezogen werden.

·         Peer-Group Ebene
- Der Umgang mit dem Asthma mit den Freunden / Mannschaftskameraden und in den ersten Partnerschaften sollte einbezogen werden

 

Die Teilnehmer sollen:

    ihr Wissen in verschiedenen sozialen Situationen anwenden können und/oder

    durch das Einüben neuer Verhaltensweisen Sicherheit und Kontrolle in Krisen-situationen gewinnen

    in Rollenspielen demonstrieren, wie sie sich bei einem drohenden Asthmaanfall verhalten

    im Rollenspielen demonstrieren, wie sie mit Eltern, Familie, Lehrern u. Mitschülern, Freunden oder Fremden über ihr Asthma sprechen

    ihre körperliche Befindlichkeit verbal ausdrücken können

    die Möglichkeit erhalten, ihre Emotionen verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen und sich damit entlasten zu können

 

 

- Rauchen / Umgang mit rauchenden Freunden / Partnerschaft / altersentsprechend auch Fragestellungen Sex & Asthma

 

 

 

9. Atemtherapie

 

 

 

     Atemübungen

    Die Teilnehmer sollen verschiedene Atemübungen demonstrieren und in unterschiedlichen Situationen einsetzen können

     Atemerleichternde Körper-stellungen

    Die Teilnehmer sollen Möglichkeiten zeigen, um ihre Atmung zu erleichtern.

 

    

Die Teilnehmer sollen

folgende Übungen beherrschen:

    Lippenbremse

    Nasenatmung

    Bauchatmung

 

 

           Das Prinzip der Atemerleichternden Körperstellungen kennen

 

- Mindestens zwei der folgenden Körper-stellungen demonstrieren, die im Alltag immer  anwendbar ist:

 

-   Torwartstellung

-   Droschkenkutschersitz

-   Sitzstellung mit Entlastung des

    Brustkorbes

-   Stehen mit Abstützen an der   

    Wand

 

10. Sport       

 

 

 

     Bedeutung des Sports

     Durchführung von Sport

     Rahmenbedingungen

     Prämedikation   

 

Die Teilnehmer sollen:

    wissen, dass Sport auch bei Asthma bronchiale wichtig und notwendig ist, jedoch bei Anstrengungsasthma auch Risiken birgt

    die individuell unterschiedliche, asthmatische Auslösbarkeit bei verschiedenen Sportarten kennen

-  Äußere Einflußfaktoren auf die Auslösbarkeit von Anstrengungsasthma kennen (z.B. Wetter)

    die Notwendigkeit der Aufwärm- und Ausklingphase sowie des Intervalltrainings kennen

    die Möglichkeit und Notwendigkeit der Peak-Flow-Messung, der aktiven Pausengestaltung und der Belastungsausklingphase kennen

    vorbeugende Medikamente adäquat einsetzen können

    ihr vorbeugendes Medikamentkennen

    ihr individuelles vorbeugendesMedikament zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Dosierung einnehmen

- richtiges Verhalten bei akuter Atemnot wissen

 

 

 

 

 

 

 

 


 

5.2.3.4 Methodik-Didaktik der Elternschulung

Allgemeine Bemerkungen zur Elternschulung

 

·         Der zeitliche Mindestumfang einer Elternschulung umfasst nicht weniger als 10 Themen in mindestens 12 Unterrichtseinheiten.

·         Die Elternschulung sollte ein Gleichgewicht aus Wissensvermittlung, Austausch persönlicher Erfahrungen und Betroffenheit, Gedanken und Gefühlen sowie praktischen Übungen darstellen.

·         Die Elternschulung sollte wie die Kinderschulung durch ein interdisziplinäres Team erfolgen.

·         Die notwendigen komplexen Interventionen auf den unterschiedlichsten Ebenen der Krankheitsbewältigung lassen sich nur durch die Zusammenarbeit verschiedener Professionen erreichen.

·         Das Team sollte von Beginn an den teilnehmenden Eltern bekannt sein, damit nicht die plötzliche Teilnahme neuer Teammitglieder die Eltern verunsichert und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gestört wird.

·         Kinder- und Elternschulung sollen inhaltlich aufeinander abgestimmt sein und zeitgleich erfolgen.

·         Beide Elternteile sollten in die Schulung einbezogen werden, je nach familiärer Situation auch weitere Verwandte oder Bezugspersonen. Ein gezieltes Ansprechen oder eine gesonderte Einladung der Väter ist hilfreich.

·         Die Didaktik der Elternschulung sollte auf einem einfachen sprachlichen Niveau erfolgen.

·         Die bildhaften Erklärungen und Vereinfachungen für die Kinder, sind manchmal der erste Zugang der Eltern zu den schwierigen Zusammenhängen. Je nach Zusammensetzung der Elterngruppe kann dann eine detailliertere Information erfolgen. Wird den Eltern zurückgemeldet, welche und wie die Kinder die Informationen erhalten haben, sprechen die Familien auch untereinander die gleiche Sprache. Es geht bei der Elternschulung nicht um umfassende Detailwissensvermittlung durch die Schuler, sondern um die Beschränkung auf das wesentliche, verhaltensrelevante Wissen.

·         Ziele der Elternschulung (über die im Manual bereits erwähnten hinaus):

o   • Die Schulung der Eltern soll Vertrauen schaffen in die Therapie und zum Arzt. Dies bildet die Voraussetzung, das Asthmamanagement auch gegenüber Dritten zu vertreten.

o   Die Schulung der Eltern soll Vertrauen schaffen in die eigenen Kompetenzen und die der Kinder. Dies zielt darauf ab. die Kinder selbstverantwortlicher und selbständiger sein zu lassen, sowie Rahmenbedingungen zu schaffen, dass die Kinder das Erlernte auch anwenden können.

o   Die Eltern mindestens auf den gleichen Wissensstand wie die Kinder zu bringen.

o   Den Eltern emotionale Entlastung zu ermöglichen.

Die weitere Gliederung der Standardinhalte der Elternschulung erfolgt entsprechend der Kinderschulung.

 

 

 

 

 

Inhalte der Asthmaschulung für Eltern

Themen und Ziele

 

Teil - und Feinziele

 

1. Einführung

 

 

     Kennenlernen der Kursteilnehmer und aller Teammitglieder

     Aufnehmen der Wünsche und Erwartungen der Eltern an den Kurs

     Kursübersicht und thematischer Einstieg

 

Die Trainer sollen, soweit möglich,

Informationen über die Familien

erhalten in Bezug auf:

   Asthmasymptomatik

   Medizinische Zusammenhänge

   Psychosoziale Zusammenhänge

Es soll eine vertrauensvolle Atmosphäre

geschaffen werden

    Die Teilnehmer sollen Kursinhalte und -ziele erfahren

 

2. "Was ist Asthma?"         

 

 

     Anatomie der Atemwege

     Physiologie der Atmung

     Begriffsbestimmung/Symoptho-matik des Asthma bronchiale

     Pathophysiologie des Asthmabronchiale

 

Kennenlernen der Atmungsorgane

Kennenlernen des Atmungsvorgangs

Informationen über Atopie,

Epidemiologie, Genetik, immunolo-

gische Vorgänge, Prog-nose und Grund-

züge der diagnostischen Schritte

Kennenlernen der Veränderungen zum

Krankheitsbild Asthma bronchiale

    Überempfindlichkeit (Hyperreagibilität)

    Entzündungsreaktion

    Schleimhautödem, Bronchokonstriktion, zäher Schleim.

3. Auslöser

 

 

     Allergene

     Irritative Reizstoffe

 

Die Teilnehmer sollen:

    die individuellen Auslöser ihres Kindes kennen.

    bei Pollenallergie angeben, welche Pollen relevant sind und zu welcher Jahreszeit sie in der Luft sind.

    bei Tierhaarallergie angeben, zu welchen Tieren Kontakt gemieden werden muss.

    bei Nahrungsmittelallergie die relevanten Nahrungsmittel kennen.

    bei Hausstaubmilbenallergie wissen, dass die Allergene vor allem in der Matratze zu finden sind.  

    Relevante Reizstoffe kennen, z.B. Lacke, Haarspray, Rauch, Nebel, Kälte

 

     Infekte

     Körperliche Belastung

     Psychische Belastung   

 

    Die Wichtigkeit rauchfreier Räume für das Kind kennen

    Die Bedeutung von Infekten für Asthma kennen

    Wissen, dass Anstrengungsasthma häufig zum Bild des Asthmas gehört

    Das Kind gefährdende Tätigkeiten kennen

    Verstehen, dass seelische Belastungen Einfluss auf das Asthma ihres Kindes

 

4. Anfallsvermeidung

 

 

     Allergenkarenz

     Reizstoffkarenz

     Infekte

     Umgang mit körperlichenBelastungen

     Umgang mit psychischenBelastungen

     Hyposensibilisierung

 

    Strategien zur Vermeidung von Allergenen kennen (z.B. keine Haustiere, kein Blumentopf im Zimmer, Matratzenüberzug bei Hausstaubmilbenallergie (Encasing), Pollenflugberücksichtigung)

    Strategien zur Vermeidung von Reizstoffen kennen

    Wissen, dass Infekte kaum vermeidbar und für die Entwicklung des Immunsystems notwendig sind

    Von dem Nutzen allgemein roborierender Maßnahmen wissen

    Individuelle Warnsignale/Symptome des Kindes kennen

    Dafür vorgesehene Therapieinten-sivierung (ggf. nach Rücksprache mit Arzt) vornehmen können

    Wissen, dass Sport in angemessenem Rahmen bei Asthma sinnvoll ist

    Die Funktion von vorbeugender Medikation vor Sport kennen

    Wissen, wie solche Belastungen gemeistert werden können

    Wissen, dass bestimmte Entspannungs-techniken bei der Kontrolle psychischer Belastungen helfen können.

    Wissen, dass das Prinzip der Hypo-sensibilisierung erfolgver-sprechend ist

    Wissen, was an Aufwand, Risiken und Chancen mit der Hyposen-sibilisierung verbunden sind

 

5. Medikamente       

 

 

Das Thema Medikamente soll breiten Raum einnehmen, aber nicht nur die reine Informationsvermittlung umfassen, sondern ebenfalls Möglichkeit zur Diskussion und Erfahrungsaustausch geben.

Gerade die gefühlsmäßige Auseinandersetzung mit dieser sensiblen Thematik bietet häufig erst die Basis, eigene Standpunkte und Erfahrungen zu überprüfen und ggf. anzupassen.

 

     Die Teilnehmer sollen die wichtigsten Asthmamedikamente ihrer Kinder kennenlernen, mit Wirkungsdauer, Wirkungseintritt, Dosierung, spez. Einsatzgebieten und Nebenwirkungen.

 

    Die Teilnehmer sollen die Symbole und die Erklärungen, die die Kinder erhalten haben, kennenlernen.

    Therapiestandard ist der Therapiestufenplan der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie GPP.

 

5.1 Medikamentengruppen

 

 

     Die Teilnehmer sollen die gestaffelte Einsatzweise der Medikamentengruppen, sowie die Unterschiede der Dauer- und Akuttherapie kennen.

 

    Der adäquate Einsatz der Medikamente im Alltag mit den Dosierungsanpassungen soll besprochen werden.

    Die Nebenwirkungen sollten genau und ausführlich besprochen werden

    Es soll Raum für Gespräche über die Angst vor Nebenwirkungen gegeben werden

    Die Gefahren des Medikamentenmissbrauchs sollten bekannt sein

5.2 Alternative Therapieformen

 

 

     Die Teilnehmer sollen Informationen zu alternativen Therapieformen erhalten .

 

    Die Abstimmung von alternativen Therapieformen mit den geschulten Therapien soll besprochen werden

    Die Teilnehmer sollen sich zu diesem Thema miteinander austauschen können

 

5.3 Applikationsformen

 

 

Inhalation mit dem Kompressionsverneber

 

 

     Die Teilnehmer sollen das Inhaliergerät kennen.

     Die Teilnehmer sollen die richtige Inhalationstechnik für ihre Kinder kennen und das Gerät richtig bedienen können.

 

    Die Teilnehmer sollen die Grundzüge der Wartung (Filterwechsel, Beschaffung von Ersatzteilen) sowie Säuberungsprinzipien kennen

 

Inhalation mit dem Dosieraerosol (DA)

 

 

     Die Teilnehmer sollen die richtige Handhabung des DA kennen und zeigen können.

 

    Sie sollen die möglichen Anwendungsgebiete der DA im Alltag kennen (Dauertherapie, Tagesfahrten, Sport).

    Die Teilnehmer sollen die Reinigung des DAs kennen

 

Inhalation mit der Pulverinhalation

 

 

     Die Teilnehmer sollen die Handhabung des zumindest bei ihrem Kind zum Einsatz kommenden Gerätetyps kennen und zeigen können

 

    Die Teilnehmer sollen die Reinigung des Pulverinhalationsgerätes kennen und wissen wie sie den Füllungszustand kontrollieren können.

 

Inhalation mit anderen Inhalationssystemen

 

 

     Handhabung

 

    Die Teilnehmer sollen die Reinigung des Geräts kennen.

    Die Teilnehmer sollen die Handhabung des zumindest bei ihrem Kind zum Einsatz kommenden Gerätetyps kennen und zeigen können.

 

Umgang mit Inhalationshilfen

 

 

     Die Teilnehmer sollen die richtige Handhabung der Inhalationshilfen kennen und zeigen können.         

 

    Die Teilnehmer sollen über die Notwendigkeit der Anwendung der Spacer-Inhalationshilfen in der Therapie mit inhalativem Steroid über DA informiert sein.

    Die Teilnehmer sollen die Reinigung der Inhalationshilfen kennen

 

6. Einschaetzung des Zustandes des Kindes

 

 

     Wahrnehmung der Befindlichkeit, Selbstbeurteilungsfähigkeit  und Krankheitssymptome

 

Die Teilnehmer sollen:

    das Befinden ihrer Kinder auch unabhängig von einem Gerät beurteilen und einschätzen können

    die von den Kindern erlernte Selbstbeurteilungstechnik kennen

    individuelle Symptome ihrer Kinder kennen und wahrnehmen,

    anhand der festgestellten Symptome die Befindlichkeit des Kindes beurteilen und diese gemeinsam mit dem Kind an den Bronchusquerschnitten zeigen

Peak-Flow-Meter Messung

 

 

     Die Teilnehmer sollen die korrekte Handhabung des Peak-Flow-Meters kennen.

     Sie sollen die Möglichkeiten und insbesondere auch die Grenzen dieser Meßmethode kennen.

 

    Die Teilnehmer sollen die Protokollierung der Peak-Flow-Werte beherrschen.

    Sie sollen die individuellen guten und schlechten Werte ihres Kindes richtig einschätzen können.

    Sie sollen den Interventionswert kennen und die daraus resultierenden Maßnahmen kennen und anwenden können.

7. Notfallmanagement

 

 

Es sollte Raum gegeben werden für einen Erfahrungsaustausch über ihre Gefühle und die Erfahrungen, die sie bei Asthmaanfällen ihrer Kinder gemacht haben.

 

 

     Die Teilnehmer sollen die medi-kamentöse und nicht medikamen-tösen Notfallmaßnahmen kennen und anwenden können

 

    Die Teilnehmer sollen wissen wann eine Notfallsituation bei ihren Kindern eintritt (Interventionswert, Selbstbeurteilung)

 

Medikamentöse Maßnahmen

 

 

     Die Teilnehmer sollen wissen, wann die einzelnen Schritte des Notfallplans anzuwenden sind.

     Die Teilnehmer sollen den Notfallplan mit den individuellen Dosierungen kennen (Notfallplan der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie GPP)

 

    Einsatz des β2-Mimetikums

    Wiederholung der β2-Mimetikum-gabe

    Einsatz des oralen Steroids

    fakultativ Einsatz des Theophyllins

    Kontaktaufnahme mit dem Arzt

Nicht Medikamentöse Maßnahmen

 

 

     Die Teilnehmer sollen die Lippenbremse und die atemerleichternden Körperpositionen kennen (siehe auch Punkt 9)

 

 

8. Psychosoziale Aspekte

 

 

Die Teilnehmer sollen zu folgenden Themen ihre Erfahrungen austauschen können und informiert werden:

     Wie wurde die Diagnosestellung erlebt?

     Gefühle von Schuld, Enttäuschung, Zweifel und Angst, Erschöpfung

     Asthma und Tod

     Welche Probleme gibt es mit der Therapie und den Ärzten?

     Asthma in der Familie / Erziehungsprobleme (z.B. Geschwisterrivalität, Überfürsorglichkeit, Machtmittel Asthma, Umgang mit Einschränkungen, Differenzierung krankheits- und entwicklungsbedingter Probleme)

     Asthma in Schule und Freizeit (Akzeptanz der Erkrankung bei Lehrern/Erziehern, Probleme der Integration, Probleme im sozialen Umgang mit Gleichaltrigen)

     Selbsthilfegruppen

     Fragen zur Berufswahl

    Die Eltern sollen in ihren Bemühungen um das kranke Kind Anerkennung erfahren.

    Sie sollen durch das Aussprechen von Gefühlen emotional entlastet werden.

    Der Austausch soll zu neuen Ideen in bezug auf positive Veränderungen im Umgang mit Asthma anregen und persönliche sowie familiäre Ressourcen mobilisieren

    Die Akzeptanz der chronischen Erkrankung und ihre Konsequenzen soll erhöht werden

    Die Teilnehmer sollen die Selbständigkeit und Selbstverantwortung ihrer Kinder fördern können.

9. Atemtherapie       

 

 

Atemübung

 

 

     Die Teilnehmer sollen lernen, dass eine korrekte Atemtechnik bei auftretenden Atemproblemen ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist

 

Die Teilnehmer sollen:

    die Nasenatmung

    die Bauchatmung

    die dosierte Lippenbremse kennen und anwenden können

Atemerleichternde Körperhaltung

 

 

     Die Teilnehmer sollen Möglichkeiten kennen, wie ihre Kinder durch bestimmte Körperpositionen ihre Atmung erleichtern können

 

Die Teilnehmer sollen mindestens eine der folgenden Körperstellungen kennen:

    Seitenlage

    Hängebauchlage

    Torwartstellung

    Kutschersitz

Hustentechnik

 

 

     Kontrolliertes Husten / Räuspern

 

    Die Teilnehmer sollen die Technik des Schleimabhustens kennen, die man anwenden kann, ohne dadurch einen Asthmaanfall zu provozieren

 

10. Sport

 

 

     Bedeutung des Sports    

     Hauptbeanspruchungsformen      

     Prämedikation     

     Rahmenbedingungen

Die Teilnehmer sollen:

    wissen, dass Sport auch bei Asthma bronchiale wichtig und notwendig ist

    die Probleme des Belastungsasthmas kennen    

    die individuell unterschiedliche Asthmogenität der verschiedenen Beanspruchungsformen kennen   

    über den Einsatz von vorbeugenden Medikamenten beim Sport informiert sein        

    die Notwendigkeit der Aufwärmphase kennen

    die Möglichkeit und Notwendigkeit der aktiven Pausengestaltung und der Belastungsausklingphase kennen

 

 

Elternschulung: Methoden und Material

Thema

 

Methoden

 

Materialien (Beispiele)

 

1. Einführung

 

Stuhlkreis

Gesprächsrunde

Namenskarten 

Stundenplan

Fragebögen

2. Was ist Asthma?

 

Vortrag

Gesprächsrunde

Informationsblätter

Flipchart, Powerpoint- Präsentationen, Arbeitsblätter,

Video

3. Auslöser

 

Referat

Diskussion

Powerpoint-Präsentationen, Handouts, Pollenflugkalender

Lokale Pollenflugnachrichten

4. Anfallsvermeidung

 

Referat

Diskussion

Gespräch

Powerpoint-Präsentationen, Handouts

Encasing-Beispiele

5. Medikamente

 

Vortrag

Gesprächsrunde

Informationsblätter

Powerpoint-Präsentationen, Arbeitsblätter

Medikamentenpackungen

Flipchart, Stifte

5.1 Applikationsformen

 

Demonstration

Vortrag

Gesprächsrunde

Kompressionsvernebler

Dosieraerosol,

Pulverinhalatoren,

Inhalationshilfen

Spacer

6. Symptomwahrnehmung

 

Demonstration

Vortrag

Gesprächsrunde

Stethoskop

Peak Flow Meter

Peak Flow Protokoll

Beurteilungsbogen

7. Notfallmanagement

 

Vortrag

Demonstration

Gesprächsrunde

Notfallplanvorlage

Arbeitsblätter

Powerpoint-Präsentationen, Flipchart, Stifte

8. Psychosoziale Aspekte

 

Gesprächsrunde

Rollenspiele

Stuhlkreis

Informationsblätter

9. Atemübungen

 

Vortrag

Demonstration

Selbstversuch

Sportmatten

Musik

Arbeitsblätter

Merkblätter

10. Sport

 

Vortrag

Gesprächsrunde

Demonstration

Selbstversuch

 

Sportmatten

Musik

Arbeitsblätter

Merkblätter

 

 

5.2.4 Curriculum der Trainerausbildung  (Qualifikation zum Asthmatrainer)

Das Curriculum umfasst drei Blöcke.

Die für die einzelnen Blöcke angegebenen Stunden sind Gesamtstunden. Sie müssen nicht am Stück angeboten oder wahrgenommenen werden. Eine Aufteilung der Blöcke in einzelne „Bausteine“ ist möglich.

 

Block I

Hospitation

An einem dafür zertifizierten Hospitationszentrum und umfasst mindestens 18 Unterrichtseinheiten (45 min), wobei die Teilnahme an Kinder- und Elternschulungsanteilen sinnvoll ist. Diese Hospitation muss mindestens eine UE „Sport mit asthmakranken Kindern/Jugendlichen“ enthalten.

 

Es wird empfohlen, die Hospitationen vor Beginn des Seminars zu absolvieren.

 

 

Block II (Definition der Seminarinhalte s.u.)

Der Block umfasst zwei Seminarmodule mit praxisbezogenen Inhalten und Übungen:

         Modul „Basiskompetenz Patiententrainer für Kinder und Jugendliche“ (20 Unterrichtseinheiten á 45 min)

         Modul „Asthmatrainer“ (20 Unterrichtseinheiten á 45 min)

 

Das Modul „Basiskompetenz Patiententrainer“ kann auch an einer von der Arbeitsgemeinschaft Neurodermitischulung e.V. zertifizierten Neurodermitis-Akademie absolviert werden, so dass dann an einer von der Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung e.V. zertifizierten Asthmaakademie nur noch das Modul „Asthmatrainer“ absolviert werden muss.

 

Wenn ausschließlich Teilnehmer mit dem Ziel des Asthma-Trainer-Zertifikats am Seminar teilnehmen, können die einzelnen Inhalte und Themen des Moduls „Basiskompetenz Patiententrainer für Kinder und Jugendliche“ und die des Moduls „Asthmatrainer“ entweder voneinander getrennt oder miteinander vermischt angeboten werden.

 

 

Block III

Supervision

Die Teilnahme an einer Schulung und Übernahme der berufsbezogenen Tätigkeit in deren Rahmen ist abschließender Baustein der Asthmatrainer-Ausbildung. In der Supervision liegt der Schwerpunkt auf Didaktik, interaktiver Methodik und verwendeten Schulungsmaterialien. Der Supervisand ist verpflichtet, das Schulungskonzept und den Schulungsablauf zu dokumentieren (Stundenpläne und Checklisten mit Inhalten/Themen, Zielen, Methoden und Materialien). Die Supervision kann dabei in einer Gruppe erfolgen. Der Supervisor dokumentiert die Supervision. Für die Supervision gibt es zwei Möglichkeiten:

 

Live-Supervision

Bewährt hat sich die Erstdurchführung der Schulung durch Supervisanden mit Hilfe eines von einer Asthma-Akademie als Dozent zertifizierten Supervisors. Der Supervisor muss mindestens an 2 unterschiedlichen Schulungseinheiten persönlich teilgenommen haben. Eine Einheit soll unter Beteiligung von Kindern/Jugendlichen erfolgen. Die Beurteilung der Trainerqualifikation erfolgt persönlich und unmittelbar im Anschluss an die Schulung für die Dauer einer Unterrichtseinheit pro Supervisand.

 

Mediengestützte Supervision – möglichst mit DVD

Mindestens 2 Unterrichtseinheiten mit unterschiedlichen Themen müssen dabei einem von einer Asthma-Akademie als Dozent zertifizierten Supervisor vorgelegt werden. Eine Einheit soll unter Beteiligung von Kindern / Jugendlichen erfolgen. Im Mittelpunkt stehen hierbei der persönliche Erfahrungsaustausch sowie die Möglichkeit zur Selbstreflexion. In der Vorbereitung sollen die Supervisanden die Aufzeichnung selbst schon angesehen und konkrete Fragestellungen formuliert haben. Die Gesamtdauer der mediengestützten Supervision beträgt mindestens 3 Zeitstunden für eine Gruppe von max. 6 Personen je Supervisor.

Einzelsupervisionen dauern eine Unterrichtseinheit.

 

Das Trainerzertifikat wird nach erfolgreicher Teilnahme an allen drei Ausbildungsblöcken (Hospitation, Theorieseminar und Supervision) erteilt.

 

Das Abschlusszertifikat als Trainer wird nach erfolgreicher Teilnahme an allen drei Blocken ausgestellt.

 

 

Block II – Definition der Seminarinhalte

 

 

Modul 1: Basiskompetenz Patiententrainer für Kinder und Jugendliche (Curriculum ModuS)

 

1.Themenblock: „Organisatorisches und praktische Aspekte der Durchführung von Patientenschulung“

 

Zeit: 5 Unterrichtseinheiten á 45 min

 

1.1. Rituale der Begrüßung

       unterschiedliche Methoden der Begrüßung bei Kindern, Jugendlichen und Eltern

         Erleben als Gruppenmitglied

         erleben der eigenen Kultur im Kontext der anderen Gruppenmitglieder und deren Kulturhintergrund

 

1.2. Ziele und Grenzen von Patientenschulungen

       Bio-Psycho-Soziales Krankheitsverständnis

       Ziele und Grenzen der PS und daraus resultierende Konsequenzen

         Rollenerwartung als Trainer

         möglichen Erwartungen von Patienten und Eltern

         zeitlichen Rahmen von PS

 

1.3. Methodisch-didaktischer Aufbau einer Patientenschulungseinheit

       methodisch/didaktischer Hintergrund einer Schulungseinheit

         Aufbau einer Schulungseinheit

 

1.4. Qualitätsmanagement, Akquise, Zugangswege, Finanzierung

       Übergeordnete die QM-Kriterien für die PS

         differenzierte Aspekte der Schulungsorganisation

         Interdisziplinarität und Teambildung

         mögliche Zugangswege für Patienten zur PS

         Patientenaquise

 

1.5. Transfer in den Alltag, Individualisierung

         Bedeutung von Abschlussritualen oder Verabschiedungen

         Klärung von Fragen für die eigene Schulungsorganisation am Heimatort

 

 

2.Themenblock: „Trainerrolle, Rollenerwartung und Gruppen“

 

Zeit: 3 Unterrichtseinheiten á 45 min

 

2.1. Gruppendynamik

         Definitionen „Gruppe“ und „Gruppendynamik“

         Bedeutung und Nutzen von Gruppendynamik für eine erfolgreiche PS

 

2.2. Therapeutische Haltung

         Reflexion der „therapeutischen Haltung“ der angehenden Trainer

 

2.3. Ressourcen des Trainers

         Für die PS relevante Ressourcen der angehenden Trainer

 

 

3.Themenblock: „Entwicklungspsychologie“

 

Zeit: 2 Unterrichtseinheiten á 45 min

 

3.1 Entwicklungsphasen

         Entwicklung von elterlicher Verantwortung zu kindlicher Eigenverantwortung

         Dimensionen der Entwicklung

         Körperkonzept von Kindern unterschiedlichen Alters

         Entwicklungsaufgaben unterschiedlicher Altersstufen

         Ausmaß Der Fähigkeit zum Erfassen von Regeln von Kindern in Abhängigkeit des Alters

         Auswirkungen einer chronischen Erkrankung auf die Entwicklung

         Didaktischen Methoden für die unterschiedlichen Altersstufen

 

3.2 Schulungssituationen in verschiedenen Altersstufen

         Besonderheiten von Schulungssituationen mit Jugendlichen

         Reflexion der Positionen als Trainer gegenüber Jugendlichen

 

 

4. Themenblock: „Krankheitsbewältigung und Teilhabe in Familie und Gesellschaft“

 

Zeit: 3 Unterrichtseinheiten á 45 min

 

4.1 Antistresstraining/Entspannung

         Bedeutung von Stress und Entspannung bei chronischer Erkrankung

         „Stress und Entspannung“ in der PS

         Anti-Stress-Training (AST)

 

4.2 Interkulturelle Kompetenz

         Krankheitskonzepten in verschiedenen Kulturen und kulturgebundene Auffassungen von Krankheit und Gesundheit

         Kommunikationshindernisse in der Schulung

 

4.3 Bedeutung der Familie und emotionale Krankheitsverarbeitung

         Anforderungen, die  chronische Krankheit an  Eltern bzw. an  Familie stellt und psychosoziale Auswirkungen

         Familiäre Ressourcen und Risiken bei der Krankheitsbewältigung/ -management

         Bedeutung von Krankheitskonzept, Krankheitsakzeptanz, Compliance und Selbstwirksamkeit

         Patientenschulung als Ressourcenförderung

         Bedeutung von Stärkung und Erholung für die Eltern

         Reflexionstechniken (Wochenbogen als Selbstbeobachtungstagebuch für die Eltern)

 

4.4 Psychosoziale Belastung und der Raum in der Gruppe dafür

         Psychosoziale Belastungen bei Familien mit chronisch krankem Kind

         Möglichkeiten der Thematisierung von psychosozialen Belastungen in der Patientenschulung

 

4.5 Mutmachen, Selbstwirksamkeit, Empowerment

         Methoden der Ermutigung als grundlegendes Prinzip im sozialen Umgang mit Menschen

         „Mutmachen und Ermutigung“ als Grundhaltung in der Kommunikation zwischen Patient und Trainer

         Ermutigung als Verstärkung für Selbstwirksamkeitsüberzeugungen in Bezug auf die chronische Krankheit

         Erfahrungen der TN mit Mut, Ermutigung und Selbstwirksamkeit

 

4.6 Berufswahl, Zukunft, Teilhabe: wie breche ich das Eis bei diesem Thema?

         Einfluss chronischer Erkrankung auf die berufliche Leistungsfähigkeit und die Eignung für bestimmte Berufe

         Ziele des Themas Berufswahl in der PS

         Umgang mit dieser Thematik in der PS und mögliche Methoden

 

 

5.Themenblock: „Allgemeine Didaktik (Techniken, Spiele, Motivation)“

 

Zeit: 3 Unterrichtseinheiten á 45 min

 

5.1 Gesprächsführungstechniken

         Thematisierung verschiedener Gesprächsführungstechniken

         Reflexion der Haltung des Therapeuten

         Ziele, Methoden und Prinzipien des „Motivational Interviewing

 

5.2 Eigener Stundenaufbau mit Übung an dem übergreifenden Thema „Selbstwahrnehmung“

         Grundsätzliches zum Aufbau einer Schulungseinheit

         Praktischer Konzeption einer themenbezogenen Schulungseinheit

 

5.3 Einleitung eines Rollenspiels

         Rollenspiel als Methode

         Themen, für die sich ein RS als Methode anbietet

         Aspekte der Durchführung eines RS (Beginn, Begleitung, Abschluss)

 

5.4 Bewegte Pause, Spiel und Spaß in der Schulung

         Theoretische Begründung und praktische Erprobung von Methodenvielfalt

         Wichtigkeit und Nutzen des Spiels

         Freude, Spaß und Kreativität bei Spiel und Bewegung

 

 

 

Modul 2: Aufbaumodul Asthmatrainer

 

I. Rahmenbedingungen und Organisation

 

Zeit: 2 Zeiteinheit a 45 Minuten

 

Ziele: Es soll ein Überblick über die unterschiedlichen Elemente von Asthmaschulung im Sinne eines bio-psycho-sozialen Behandlungskonzeptes und wesentliche spezifische Aspekte der Organisation einer Asthmaschulung gegeben werden.

 

Inhalte

 

1.1 Rahmenbedingung und Organisation von Asthmaschulungen

    Asthmaschulungen im Rahmen des Gesundheitswesens

    Materielle Grundlagen

     Personelle Grundlagen

    Vorbereitung

    Nachbereitung

    Finanzierung und Abrechnung

 

 

II. Medizinische Grundlagen

 

Zeit: 8 Zeiteinheiten à 45 Minuten

 

Ziele: Die wesentlichen Wissensgrundlagen über die Asthmasymptomatik, über Auslöser, Pathophysiologie, medikamentöse Behandlung und weitere medizinische Therapiebausteine sollen überprüft, diskutiert, anhand des Konsensuspapiers gefestigt, und für die Schulung handhabbar gemacht werden.

 

Inhalte: Die wesentlichen Inhalte aus dem Bereich der Medizin werden dargestellt. Der inhaltliche Kontext geht dabei über das Wissen hinaus, welches Eltern und Kindern in der Asthmaschulung angeboten wird und umfasst auch das für den Asthmatrainer notwendige Hintergrundwissen. Es werden die inhaltlichen Schwerpunkte für die Schulung der Kinder bzw. für die Eltern dargestellt.

 

2.1 Medizinische Grundlagen

    Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie

 

2.2 Krankheitsbild Asthma

    Epidemiologie

    Ursachen

    Auslöser, (un-)spezifische Reize, „Hyperreaktivität“

    Asthmaformen

     Verlauf, Asthmakontrolle

    Anfälle

     Warnsignale

    Abgrenzung zu anderen Lungenerkrankungen

    Begleitsymptome

 

2.3 Allergologie

     Begriffsbestimmung, Typ I- Reaktion

     Allergene, Allergenkarenz

 

2.4 Diagnostik;

     Anamnese

     Allergiediagnostik

     Lungenfunktion

     Sonstige (Röntgen....)

 

2.5 Behandlung

     Vermeidung (Allergenkarenz, Nichtrauchen)

     medikamentöse Behandlung, Nebenwirkungen, Stufenplan

     Therapiehilfsgeräte, Inhalationstechniken einschließlich Didaktik der Inhalationsanleitung

     nicht-medikamentöse Behandlung

     Physiotherapie, Lippenbremse, atemerleichternde Körperstellungen (hier nur kurze Einführung)

     Hyposensibilisierung

     Notfallmanagement

 

2.6 Selbstwahrnehmung, Selbstbeurteilung,

     geräteunabhängig

     geräteabhängig (Peak-Flow-Messung)

 

 

III. Auswirkungen von Asthma im psychosozialen Kontext

 

Zeit: 2 Zeiteinheiten à 45 Minuten

 

Ziele: Die angehenden Trainer sollen über die Auswirkungen des Asthmas auf den psychosozialen Kontext auseinandersetzen. Sie sollen sozialrechtliche Aspekte und den Umgang mit der Erkrankung in Kindergarten, Schule und Ausbildung kennen und die Familien entsprechend unterstützen können.

 

Inhalte

 

3.1 Asthmaspezifische Krankheitsbewältigung

     Emotionale Bewältigung

     Kognitive Bewältigung

         Lebensgeschichtliche Bewältigung

         Bewältigung hinsichtlich des subjektiven Körpererlebens

 

 

3.2 Sozialrechtliche Grundlagen:

     Behinderung

     gesetzliche Grundlagen

     Leistungsträger

     Ansprechpartner und beratende Einrichtungen

     ausgewählte Hilfen und Leistungen

 

3.3 Asthmakranke Kinder/Jugendliche in Kindergarten, Schule und Ausbildung

         Umgang mit Mitarbeitern aus Kindergarten, Schule und Ausbildungsstelle

         Möglichkeiten der Thematisierung in der Elternschulung

         asthmaspezifische Berufsberatung

 

 

IV. Bedeutung von Bewegung, Sport und atemtherapeutische Techniken für asthmakranke Kinder und Jugendliche

 

Zeit: 3 Zeiteinheiten à 45 Minuten

 

Ziele: Die Trainer kennen die Bedeutung von körperlicher Aktivität, Bewegung und Sport bei Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale, die daraus resultierenden Effekte und Risiken sowie Möglichkeiten, anstrengungsbedingte Exacerbationen zu verhindern. Sie kennen entsprechende Maßnahmen und können diese Themen den Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern vermitteln. Sie wissen um die Notwendigkeit der Hinführung asthmakranker Kinder und Jugendlicher zu alters- und entwicklungsgerechter körperlicher Aktivität.

 

Inhalte

4.1 Bedeutung von körperlicher Aktivität, Bewegung und Sport

         Wirkung und Risiken von körperlicher Aktivität, Bewegung und Sport

         asthmaspezifische Trainingslehre

         Verhalten bei körperlicher Belastung und entsprechende Techniken

         Bedeutung und Umgang mit Schul- und Freizeitsport

 

4.2 Atemtherapeutische Inhalte

         Atemtechniken (Lippenbremse, Nasenatmung)

         Atemhilfstechniken (atemerleichternde Körperstellungen)

 

4.3 Inhaltliche Gestaltung und praktischer Belastungsaufbau

         Praktische Übungen zur Selbsteinschätzung und Körperwahrnehmung bei körperlicher Belastung

         Praktische Übungen zur Anwendung von Atemtechniken und Atemhilfstechniken bei körperlicher Belastungen

         Praktische Übungen zur inhaltlichen Gestaltung und zum Belastungsaufbau

 

 

IV. Didaktische Grundlagen

 

Zeit: 4 Einheiten à 45 Minuten

 

Ziele: Die Teilnehmer sollen für alle in Frage kommenden Alters- und Entwicklungsstufen und die Elternarbeit asthmaspezifische methodisch-didaktischen Möglichkeiten kennen lernen und anwenden können. Die didaktischen Hilfen sollen in ihrem inhaltlichen Kontext verstanden werden.

 

Inhalte

4.1 Asthmaspezifische Didaktik, Methodik, Modelle und Materialien

         Asthmaschulungsmodelle für verschiedene Altersstufen

         Ausgewählte asthmaspezifische Schulungsmaterialien

         Ausgewählte asthmaspezifische Methoden

         Ausgewählten asthmaspezifische Stundenbeispiele

 

4.2 Besonderheiten der Elternschulung

         Ausgewählte Methoden für die Asthma-Elternschulung

         Ausgewählte asthmaspezifische Elternschulungs-Stundenbeispiele

 

4.3 Asthmaspezifische Körperwahrnehmung

         Bedeutung von Körperwahrnehmungsprozessen (z.B. Lungendetektiv ) im Zusammenhang mit Asthmasymptomwahrnehmung, Selbstregulation und Selbstmanagement der Krankheit

         Selbsterfahren der unterschiedlichen Methoden der Atemwarhnehmung

         praktisches Umgehen mit diesen Körpererfahrungstechniken im Rahmen der Asthmaschulung

 

 

VI. Qualitätssicherung in der Asthmaschulung

 

Zeit: 1 Einheit a 45 Minuten

 

Ziele: Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden die Effektivität und Effizienz der von ihnen durchgeführten Schulungsmaßnahme zu beurteilen, um das Programm an die entsprechenden Notwendigkeiten anpassen zu können. Die Standards der Evaluation sollen dargestellt und die Notwendigkeit von entsprechenden Erhebungen vermittelt werden.

 

Inhalte:

    Evaluation

    Datenerhebung

    Verhaltensbeobachtung

 

 

5.2.5 Liste der Asthma-Akademien

5.2.6 Liste der Landesqualitätsbeauftragten

5.2.7 Jährlicher Rückmeldebogen für Schulungen

5.2.8 Schulungsaktivitäten im DMP

5.2.9 Musterschulungsplan Elternschulung (ASEV)

Stundenplan strukturierter Schulungen für Eltern von Kindern mit Asthma bronchiale im Alter von unter fünf Jahren (Beispiel)

 

Termin

Thema

Zeitumfang für Patient

1

(2,5 Std.)

  • 1.1. Begrüßung • Kennen lernen der TN • Erfahrungen, Erwartungen und Zielsetzungen
  • 1.2. Medizinische Information • Was ist Asthma (Obstruktion, chronische Entzündung) • Diagnostik • Selbsteinschätzung (z. B. Lungendetektiv) • Besonderheiten bei Vorschulkindern
  • 1.3. Auslöser und Auslöser- bzw. Anfallsvermeidung • Allergien • Unspezifische Auslöser • Auslöservermeidung • Auslöser Sport/Bewegung
  • 30 min
  • 60 min
  • 60 min

2

(2,5 Std.)

  • 2.1. Therapie • Medikamente, Wirkungen, Nebenwirkungen • Notfallplan • Hyposensibilisierung • Rehabilitation • Behandlungsplan 90 min
  • 2.2. Inhalationsformen und -techniken (Vorstellung & eigene Erprobung) • Pulverinhalation • Inhalation mit Dosieraerosole • Inhalation mit Kompressionsvernebler • Tipps und Tricks zur Handhabung bei Vorschulkindern
  • 90 min
  • 60 min

3 (2 Std.)

 3. Individuelle Inhalationsschulung für jedes Kind zusammen mit den Eltern*

 

4 (2,5 Std.)

  •  4.1. Grundsatzinfo über Atemtherapie und Sport/Bewegung • Atemerleichternde Stellungen • Atemtechniken, Hustentechniken • Bedeutung von Sport und Bewegung
  • 4.2. Psychosoziale Aspekte • Krankheitsursache / Schuldgefühle • Geschwisterproblematik • Lebensplanung und krankes Kind • Freiräume für alle Familienmitglieder • Erfahrungsaustausch & Diskussion • Entspannung
  • 4.3. Alltagsbewältigung & Erfahrungsrunde • Kindergarten, Urlaub, Rehabilitationsmaßnahmen, Rauchen, etc. • Eigenressourcen • Selbsthilfe Alternative Therapien
  • 30 min 4.4. Offene Fragen, Themen, Diskussion, Abschluss
  •  30 min
  • 60 min
  • 30 min

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

o    

Darüber hinaus ist der Einbezug eines Sporttherapeuten/Physiotherapeuten empfehlenswert.

Kursdauer: 9,5 Zeitstd. ~ 13 Unterrichtseinheiten (UE) zu 45 Minuten

 

 

 


 

5.3 Mustervorlagen

Im Handbuch sind nur einige Beispiele stellvertretend angedruckt. Unter www.asthmaschulung.de sind im Ordner Mustervorlagen für die Asthmaschulung mehrere Varianten zu finden und auch zum Download zu nutzen.

5.3.1 Kriterien für eine differentielle Indikation zur Schulung (KDAI)

 

Der“ KDIA" kann im Rahmen des DMP als Entscheidungshilfe eingesetzt werden für eine begründete, schnelle Zuweisung zu einer Schulung oder aber auch im Anschluss an eine Instruktion.  Sobald ein Kriterium zutrifft, ist ein Schulung zu empfehlen.")

 

 

trifft zu

trifft
nicht zu

nicht beurteilbar

Schlechte Selbsteinschätzung des Kindes bzw. schlechte Beurteilung durch die Eltern

 

 

 

Asthmabezogene Angst beim Kind

 

 

 

Asthmabezogene Angst bei Mutter, Vater oder Geschwistern

 

 

 

Streit und Ärger um die Therapiedurchführung (z. B. „Inhalierstress“)

 

 

 

Notwendigkeit sozialer Unterstützung durch Gleichbetroffene

 

 

 

Belastende Vorerfahrungen bzgl. Asthma bei Verwandten 1. und 2. Grades

 

 

 

 

 

 

 

 


 

5.3.2 Notfallvermeidung

Lufti-Team Logo eMein Akutplan Asthma

Name:                      _____________________________

Geburtsdatum:           ___________________________________

Telefon zuhause:        ___________________________________

Telefon Kinderarzt:    ___________________________________

Meine Asthmaauslöser:

O  Hausstaubmilben              O  körp. Belastung                 O  Infekte                   O  Tiere                     

O  Gräserpollen                     O  Baumpollen                       O  sonstige Auslöser: __________________

Dauermedikamente:      __________________________________________________

Bedarfsmedikamente:   __________________________________________________

Peak-Flow Durchschnittswert:………………     Grenzwert:………………. (80% vom Durchsch.)

                   NOTFALLVERMEIDUNGSPLAN                     PIR-PIR-PITT

P

 
Anwenden bei: Peak-Flow-Wert unter dem Grenzwert und/oder Asthmasymptomen wie z.B. Ausatemgeräusch, Atemnot, heftigem Husten, Engegefühl in der Brust usw.

I

 
eak-Flow messen (wenn zur Hand) oder Asthmasymptome beachten

R

 
nhalieren mit dem Notfallspray: ___________________________________________

uhe                 5-10 Minuten warten

                                    Atemerleichternde Stellung, Lippenbremse, beim Kind bleiben

P

 
eak-Flow messen (wenn zur Hand) oder Asthmasymptome beachten

I

 
                                   nur weiter, wenn Peak-Flow unter Grenzwert oder Asthmasymptome

R

 
nhalieren mit dem Notfallspray: _____________________________________________

uhe                 5-10 Minuten warten

P

 
                                    Atemerleichternde Stellung, Lippenbremse, beim Kind bleiben

eak-Flow messen (wenn zur Hand) oder Asthmasymptome beachten

I

 
                                   nur weiter, wenn Peak-Flow unter Grenzwert oder Asthmasymptome

T

 
nhalieren mit dem Notfallspray: _____________________________________________

T

 
ablette: ___________________________________________________________
             elefonieren: Telefon Notarzt 112 / Telefon Kinderarzt: __________________
Weiter Ruhe !!!


 

5.3.3 Elternfragebogen

Elternfragebogen

 

 

Name des Kindes:_________________________________________________         

Wie alt war ihr Kind, als die Diagnose „Asthma“ gestellt wurde?           ___________Jahre

Welche Symptome spürt/zeigt ihr Kind?

Leicht                         stärker                Asthmaanfall

O Husten o. Hüsteln                O pfeifendes Atemgeräusch   O Kurzatmigkeit

O häufiges Räuspern                O rasche Ermüdbarkeit            O heftige Hustenanfälle                 O keuchende Atmung                        O Enge in der Brust                 O Atemnot

 

Wie beängstigend erleben Sie das Asthma ihres Kindes?

Bitte zutreffendes auf der Skala einkreisen:

Gar nicht beängstigend...                                                                    ...äußerst beängstigend

            1          2          3          4          5          6          7          8          9          10

 

Bitte schätzen Sie getrennt voneinander, den derzeitigen Schweregrad des Asthmas ihres Kindes ein (bitte zutreffendes auf der Skala einkreisen):

                        sehr leicht                                                                                         sehr schwer

Kind:                1          2          3          4          5          6          7          8          9          10

Mutter:            1          2          3          4          5          6          7          8          9          10

Vater:              1          2          3          4          5          6          7          8          9          10

 

Welche Medikamente nimmt ihr Kind zur Zeit?

Name des Medikaments           Dosierung         tägl.     b. Bed.             seit wann

____________________       ________        O      O                  ___________

____________________       ________        O      O                  ___________

____________________       ________        O      O                  ___________

____________________       ________        O      O                  ___________

 

 

Hat ihr Kind ein Peak-Flow-Meter?      O ja     O nein  O kenne ich nicht

Wenn ja, benützt es ihn regelmäßig?   O ja     O nein

 

In welchen Situationen / Zeiten sind die Asthmasymptome besonders ausgeprägt?

O tagsüber       O nachts

O ganzjährig    O Frühjahr      O Sommer        O Herbst         O Winter

O im Freien      O zu Hause      O best. Orte:____________________

O Tierkontakte:____________________

O bei Infekten

O bei körperlicher Anstrengung, speziell:______________________

O bei seelischer Belastung, speziell:__________________________

O Tabakrauch  O best. Wetterlagen:_______________

O sonstiges:__________________

 

 

 

 

 

 

Hat ihr Kind oft eine   O verstopfte Nase       O Fließschnupfen         O Augenjucken

 

Hat oder hatte ihr Kind Neurodermitis?         O ja     O nein

 

Hat ihr Kind bereits einen Allergietest gemacht?

O nein

O ja     Ergebnis:___________________________________________________________

Welche Art von Test wurde gemacht?

O Hauttest, wann?__________________________________________________________

O Bluttest, wann?__________________________________________________________

O andere Methode, welche? ____________________________, wann?_________________

 

Wird in ihrer Familie geraucht?                                             O ja (wer:________) O nein

Wird in ihrer Wohnung geraucht (z.B. auch von Gästen)?       O ja                            O nein

 

Haben Sie Haustiere?                         O nein              O ja, ____________________________

Hatten Sie früher Haustiere?             O nein              O ja, ____________________________

 

Schläft ihr Kind in einem Bett mit hausstaubmilbendichten Überzug?           O ja     O nein 

 

 

Betreibt ihr Kind eine Sportart regelmäßig?              

Sportart                      Stunden pro Woche     in fester Gruppe/im Verein      Probleme?

_____________         ______________       O ja     O nein                          ___________

_____________         ______________       O ja     O nein                          ___________

_____________         ______________       O ja     O nein                          ___________

 

Wie lange pro Tag ist ihr Kind im Durchschnitt körperlich aktiv?

O bis 1 Stunde                O 1 – 3 Stunden               O mehr als 3 Stunden

 

Wie viel Zeit pro Tag verbringt ihr Kind im Durchschnitt vor PC/TV/Spielekonsolen?

O bis 1 Stunde                O 1 – 3 Stunden               O mehr als 3 Stunden

 

Nimmt ihr Kind Medikamente vor dem Sport?             O ja     O nein

 

Kann ihr Kind wegen seinem Asthma eine bestimmte Sportart nicht machen?

O nein  O ja,________________________

 

Glauben Sie, dass sich das Asthma ihres Kindes auf seine schulischen Leistungen auswirkt?

O nein  O ja,________________________

 

Wie viele Schulfehltage hatte ihr Kinde im letzten Schuljahr wegen des Asthmas?___________

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angaben zur Familie:  

Name der Mutter____________________Alter_______berufl. Tätigkeit_______________

Name des Vaters____________________Alter_______berufl. Tätigkeit________________

Eltern getrennt lebend ?                     O nein              O ja

Geschwister:    Vorname_______________Alter_______Schule/Klasse/Beruf_____________

                        Vorname_______________Alter_______Schule/Klasse/Beruf_____________

                        Vorname_______________Alter_______Schule/Klasse/Beruf_____________

Wie viele Personen halten sich derzeit in ihrem Haushalt auf?______________

 

Fühlen sie sich als Familie wegen des Asthmas in ihren Freizeitaktivitäten beeinträchtigt?

O nein  O ja,________________________

 

 

 

Welche Schwierigkeiten und Probleme möchten Sie während des Asthmakurses gelöst haben?

________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Welche Wünsche und Erwartungen haben Sie an den Kurs?

________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

 

Vielen Dank für ihre Informationen und bis bald !

 

Ihr Lufti-Team


5.3.4 Arztfragebogen

 

Arztfragebogen

 

 

Name des Kindes                                                                                  geb.

 

 

 

1.     War eine Akutbehandlung notwendig?

 

Stationär:          in den letzten 12 Monaten?....Mal           in den letzten 3 Monaten?....Mal

Ambulant:         in den letzten 12 Monaten?....Mal           in den letzten 3 Monaten?....Mal

2.     Welche Medikamente nimmt das Kind zur Zeit?

 

Name des Medikaments                                    Dosierung                     tägl.      b. Bedarf          seit wann

__________________________   ________                                                    _________

__________________________   ________                                                    _________

__________________________   ________                                                    _________

__________________________   ________                                                    _________

__________________________   ________                                                    _________

  keine medikamentöse Therapie

 

3.     Welche Medikamente wurden dem Kind in den letzten 12 Monaten verordnet?

 

Name des Medikaments                                    Dosierung                     tägl.      b. Bedarf          Zeitraum

__________________________   ________                                                    _________

__________________________   ________                                                    _________

__________________________   ________                                                    _________

__________________________   ________